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Urlaub in der Türkei: Touristen wollen Ausflug unternehmen – und erleben totales Desaster

Kreuzfahrten: Urlaub auf hoher See

Von Jahr zu Jahr stechen mehr Touristen in See. Kreuzfahrten werden weltweit immer beliebter. Auch immer mehr Deutsche machen Urlaub auf hoher See.

Es ist eine unglaubliche Geschichte, die einer Gruppe Touristen im Urlaub in der Türkei passierte!

Sie wollten eine Buggy-Tour in Belek, bei Antalya, buchen und hatten sich schon riesig darauf gefreut. Doch was sie dann erwartete, entsprach so gar nicht dem, was sie sich von ihrem Urlaub in der Türkei vorgestellt hatten.

Einer der Touristen warnt nun andere Urlauber vor dem „kleinen Trick“, mit dem sie an der Nase herumgeführt wurden.

Urlaub in der Türkei: Touristen buchen Buggy-Tour – und werden bitter enttäuscht

Es hätte ein Riesenspaß für die versammelte Mannschaft sein sollen, doch die Vorfreude wich sehr schnell einer ernüchternden Kenntnis. „Die Tour entsprach überhaupt nicht dem Werbevideo“, beschwerte sich die Touristen, die die Buggy-Tour für ihre Freunde gebucht hatte. Dabei klang zu Beginn alles so gut.

„Der Kontakt lief über Facebook ohne Probleme“, schrieb die Urlauberin auf Facebook. Doch dann ging es schon los mit dem Ärger, denn der Bus, der die sieben Mann abholen sollte, verspätete sich. Am ausgemachten Sammelplatz wurden die Urlauber mit dem Namen ihres Hotels, dem „Port Nature“, aufgerufen und los ging es. Doch dann folgte schon die nächste Enttäuschung.

„Die Buggys waren alle kaputt, es war kein richtiges Fahren, sondern ein ständiges Stopp and Go“, erzählten die enttäuschten Männer der Frau nach ihrer freudlosen Tour. Als sie sich dann beim Anbieter beschweren wollte, tischte der ihr eine unfassbare Geschichte auf.

Urlaub in der Türkei: Touristen von Anbieter „geklaut“ – Tour-Betreiber erzählt unglaubliche Geschichte

Der Anbieter D. (Name von der Redaktion geändert) erzählte ihr, dass die Männer gar nicht bei der von ihm veranstalteten Tour dabei gewesen seien. Viel mehr seien sie von einem anderen Anbieter „geklaut“ worden. Seine Mitarbeiter hätten sich um 40 Minuten verspätet und die Kunden gar nicht mehr am verabredeten Treffpunkt angetroffen. „Er wollte die Angelegenheit für uns klären“, machte er der Frau zunächst Hoffnung. Doch auch die verflog bald.

„Laut D. hätte der andere Anbieter ihn einfach blockiert und unser Geld ist weg“, erfuhr sie wenig später. Das bestätigte der Anbieter auch gegenüber der Redaktion. Er wolle sich und sein Geschäft nun zusätzlich schützen, damit so etwas noch nicht einmal passieren könne.

Urlaub in der Türkei: Touristen wittert falsche Fährte – und finden DAS heraus

Die Urlauberin blieb verärgert zurück. Die 280 Euro für die Tour hatte sie quasi in den Sand gesetzt. „Warum hat man sich nicht gemeldet und gesagt, dass sieben Mann fehlen? Warum meldet man sich nicht, um zu sagen, dass man sich so extrem verspätet?“ Diese Fragen ließen der Touristin keine Ruhe, sodass sie noch ein Mal nachhakte. Tatsächlich fand sie den Namen des Anbieters, der ihre Freunde „geklaut“ haben sollte, heraus. Was sie dann bei einem Telefonat erfuhr, ließ sie aus allen Wolken fallen.

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Der andere Anbieter, C. (Name von der Redaktion geändert), hätte die Jungs eben nicht geklaut. „Die haben die Vermittlung von D. selbst bekommen“, berichtete die Urlauberin der Redaktion. C. konnte ihr dann den Original-Voucher von ihrer Buchung zeigen. Die Kundin fühlte sich total übers Ohr gehauen. „Ein kleiner Trick, den D. da gedreht hat.

Bitter für die Kundin. Doch dann lenkte der Anbieter plötzlich ein, wie sie der Redaktion unverhofft mitteilte. Er sei sogar persönlich vorbeigekommen und habe ihr die volle Summer erstattet. Es wäre „ein Fehler von der Zentrale gewesen“, entschuldigte er sich bei ihr. Das ist dann ja noch mal glatt gelaufen für die Urlauberin. (mbo)