Urlaub: Münchner lernt Frau (34) auf Reise kennen – Urlaubsflirt endet im Desaster!

Urlaub: Diese Urlaubsbekanntschaft endet im blanken Horror!
Urlaub: Diese Urlaubsbekanntschaft endet im blanken Horror!
Foto: imago images / Eibner

München. Die Bekanntschaft aus dem Urlaub hat für einen Münchner überaus romantisch angefangen.

Doch als die Verliebtheit wich, schlich sich nach dem Urlaub nicht etwa Alltagstrott in die Beziehung ein – sondern laut dem „Münchner Merkur“ der blanke Horror!

München: Urlaubbekanntschaft wird zur regelrechten Qual

Im Januar 2017 hatte der Münchner (40) eine 34-jährige Frau in einem Hotel in Österreich kennengelernt, in dem er übernachtete und sie arbeitete. Die Beziehung verlief zunächst im Sande – zumindest für ihn.

Denn die Frau drangsalierte ihren Schwarm mit Anrufen, Nachrichten und Briefen, tauchte vor seiner Haustür auf, verfolgte ihn bis zur Arbeit, ins Fitnessstudio und ins Restaurant. Kurzum: Sie stalkte den Münchner pausenlos.

Schwerer Vorwurf gegen den Münchner

Wegen seiner aussichtslosen Lage zog der Mann um, doch die Stalkerin ließ sich nicht abschütteln. Holte seine Post aus dem Briefkasten, schrieb mit Lippenstift an die Tür, warf Steine durch die Fenster und rief laut seinen Namen.

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Im Oktober 2018 spitzte sich die Lage weiter zu: Die 34-Jährige bezichtige ihren Schwarm fälschlicherweise der Vergewaltigung. Eine Gewaltschutzanordnung, die der Münchner erwirkte, missachtete die Stalkerin.

Stalkerin verschafft sich Zutritt zur Wohnung ihres Schwarms – dann wird es intim

Zum schockierenden Höhepunkt kam es im Juni 2019: Als er gemeinsam mit einer anderen Frau eine Bar verließ, stieß die Frau ihre Kontrahentin laut Urteil mehrfach heftig gegen die Brust.

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Das ist Stalking:

  • das willentliche und wiederholte, beharrliche Verfolgen oder Belästigen einer Person
  • Stalking kann bei dem Opfer sowohl physische als auch psychische Wunden zufügen
  • In Deutschland wird Stalking als Straftatbestand der Nachstellung geahndet
  • Mitte der 2000er Jahre gingen jährlich rund 20.000 Strafanzeigen gegen Stalker bei den Gerichten ein

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Später verschaffte sie sich durch ein geöffnetes Fenster Zutritt zu seiner Wohnung und legte sich nur in Jeans und BH bekleidet auf ihren schlafenden Schwarm, ehe sie ihm einen Zungenkuss aufdrückte.

Mehr als vier Monate verbrachte die Frau nach diesem Tag in U-Haft. Nun musste sie sich wegen Nachstellung, Körperverletzung, Hausfriedensbruch, sexuellen Übergriff und falsche Verdächtigung vor Gericht verantworten.

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Dieses überraschende Statement gibt die Stalkerin im Prozess ab

Das Urteil: Zwei Jahre Haft auf Bewährung. Dennoch kann der 40-Jährige wieder ruhig schlafen: Die ehemalige Stalkerin ist im vierten Monat schwanger und hat versichert, keinen Kontakt mehr zu dem Münchner zu wünschen.

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Die lange Leidenszeit hat laut „Münchner Merkur“ ihre Spuren hinterlassen: Der Mann traue sich nicht mehr, sein Fenster zu öffnen oder mit dem Auto zu fahren. Ein Urlaub in Österreich wird für den Mann in Zukunft vermutlich auch weit weniger Vorfreude auslösen. (vh)

 
 

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