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Urlaub auf Mallorca: Frauen erleben blanken Horror – kurze Zeit später brechen sie ihren Urlaub ab

So entsteht ein Phantombild

Ingo von Westphal ist Phantombildzeichner. Uns hat er erklärt, wie ein Phantombild entsteht.

Die schlechten Nachrichten von Reisenden aus ihrem Urlaub auf Mallorca reißen nicht ab.

Wer einen Urlaub auf Mallorca verbringt, erwartet Sonne satt, schöne Strände und Entspannung pur. Doch was diese Frauen in ihren Ferien auf der Baleareninsel erlebten, ist der blanke Alptraum!

Urlaub auf Mallorca: Zahl der kriminellen Taten auf der Insel steigt

Immer wieder machen Nachrichten zu Raubüberfällen auf Mallorca die Runde. Häufig werden Reisende Opfer von dreisten Dieben. Zwar gilt die Mittelmeer-Insel als sicheres Reiseziel, doch allein 2021 zählte das spanische Statistik-Institut „INE“ 896 Raubüberfälle, 1.921 Einbrüche und 16.433 Taschendiebstähle. Im Vergleich zu den Jahren vor der Corona-Pandemie seien das allerdings deutlich weniger kriminelle Taten.

Doch die Einbrecher machen selbst vor Ferienhäusern nicht Halt, wie dieser Fall um zwei deutsche Frauen zeigt. Zwei Touristinnen aus Berlin hatten sich ein schönes Ferienhäuschen in Son Serra de Marina angemietet. Drei Wochen wollten sie dort verbringen. Doch schon bei der Ankunft rät ihnen ihre Vermieterin zur Vorsicht: Es seien Banden unterwegs, die klingelten und dann Wertgegenstände klauten. „Einfach nicht reinlassen“, ist der Ratschlag der Spanierin.

Dieser Tipp erübrigt sich aber schon an ihrem zweiten Urlaubstag: Denn anstatt zu klingeln, kletterte ein Räuber einfach durchs Fenster und ließ sich dabei noch nicht mal davon beirren, dass eine der Reisenden ihn dabei in flagranti erwischte!

Urlaub auf Mallorca: Berlinerinnen brechen Reise ab

So schnell wie der Unbekannte gekommen war, war er samt einer Handtasche voller Bargeld, Ausweisen und Kreditkarten der beiden Frauen weg, berichtet die „Mallorca Zeitung“. Auch ein Ersatzschlüssels ihres Autos war unter den geraubten Gegenständen.

Gemeinsam mit der Vermieterin fuhren die beiden zur örtlichen Polizei. „Wir wurden ernstgenommen und die Beamten gaben sich Mühe, aber sie wirkten etwas überfordert. Sie sagten uns, dass die Fälle überhandnähmen.“

Beamte der spanischen Polizeieinheit „Guardia Civil“ hatten die Frauen sogar versucht zu beruhigen und versichert, dass die Täter nicht zurückkehren würden. Doch das stellte sich schnell als Irrglaube heraus. Mehrere Male versuchten die unbekannten Räuber in den darauffolgenden Nächten das Auto der Touristinnen zu klauen. „Wir hatten Glück, dass wir sehr hilfsbereite Schweizer Nachbarn hatten, die uns zugeparkt haben und uns auch Bargeld liehen“, so eine der Urlauberinnen.

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Nach vier Tagen voll schlafloser Nächte und panischer Angst vor einer Rückkehr der Täter waren die Frauen aber mit ihren Nerven am Ende, berichtet die „Mallorca Zeitung“. Sie brachen ihren Urlaub auf Mallorca schließlich ab. „Es war eine ganz starke psychische Belastung, zumal wir auch nicht wussten, ob wir Angst haben musste, weil eine von uns den Täter ja gesehen hatte. Es ist ein schlimmes Gefühl, sich der kriminellen Energie schutzlos ausgeliefert zu fühlen.“ (lim)