Urlaub in Spanien: Ekel-Fund an Küste von Menorca – Experte mit dringender Warnung

Urlaub in Spanien: Dieser Fund am Strand dürfte bei vielen Touristen für Ekel sorgen. (Symbolbild)
Urlaub in Spanien: Dieser Fund am Strand dürfte bei vielen Touristen für Ekel sorgen. (Symbolbild)
Foto: imago images / Westend61

Huch, was ist das denn? Wer diesen Fund bei Urlaub in Spanien am Strand macht, dem vergeht glatt die Lust am Baden...

Immer wieder werden derzeit seltsame durchsichtige „Dinge“ an den Küsten der Insel Menorca, beliebt vor allem für den Bade-Urlaub in Spanien, an die Strände gespült.

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Urlaub in Spanien: Das wird derzeit an die Küsten gespült

In verschiedenen Buchten der Ferieninsel tauchen sie immer wieder auf. Es handelt sich um durchsichtige Wesen, die Urlauber leicht mit einer Plastikflasche verwechseln können.

Doch diese Wesen bestehen weder aus Plastik, noch handelt es sich um Müll: Nach Angaben der spanischen Naturschutzorganisation „Grup Balear d'Ornitologia i Defensa de la Naturalesa“ (GOB) spült die Strömung sogenannte Salpen an die Strände.

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Diese eigenartigen Meeresbewohner bewegen sich frei schwimmend durch die Meere.

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Mysteriöse Meeresbewohner: Die Salpen

  • Die zum Teil komplett durchsichtigen Tiere werden bis zu acht Zentimeter lang
  • Ihr Körper besteht zum großen Teil aus Kiemendarm
  • Sie leben einzeln oder in Kolonien in wärmeren Meeren
  • Salpen bewegen sich durch Kontradiktion ihrer hufeisen- oder ringförmigen Muskelbänder. Dies treibt Wasser durch die Mundöffnung in den Kiemendarm und durch das hintere Ende des Körpers hinaus – so bewegen sich die Salpen mit einer Art Düsenantrieb fort
  • Algen, Bakterien und Larven gehören zur Leibspeise der Salpen

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Laut der Naturschutzorganisation sehen sie zwar aus „wie aus einem Science-Fiction-Streifen“, haben tatsächlich aber mehr Gemeinsamkeiten mit dem Menschen als mit den ähnlich aussehenden Quallen.

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Das machen die Salpen in jeder Nacht

Gefährlich sind diese Tiere für die Urlauber nicht. Laut der Naturschutzorganisation sind sie sehr empfindlich und verhalten sich nicht aggressiv. Urlauber sollten die besonderen Meeresbewohner dennoch weder berühren, noch aus dem Wasser fischen.

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Das würde den Tieren schaden und sie könnten dann nicht mehr weiter gegen die Erderwärmung fressen: Durch ihre Ernährung fangen sie große Mengen an C02 und stoßen sie in Form von Kotkugeln wieder aus.

Eine Salpenkolonie kann laut der GOB ganze 4000 Tonnen Kohlendioxid in einer Nacht entfernen. (vh)

 
 

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