Urlaub in Österreich: Skifahren trotz Lockdown? DAS sollten Wintersport-Fans jetzt beachten

Fünf Tipps für den Stau

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Österreich ist wieder im Lockdown. Das hat natürlich Auswirkungen auf den geplanten oder sogar bereits gebuchten Urlaub.

Für Ski-Fans ist die Entscheidung der Regierung von Österreich daher besonders bitter. Heißt das, dass der Winter-Urlaub in diesem Jahr wieder ausfällt?

Urlaub in Österreich: Restaurants und Hotels bleiben geschlossen

Wer noch vor Weihnachten in den lang ersehnten Winterurlaub nach Österreich aufbrechen möchte, der muss sich auf einiges Ungemach einstellen. Denn die Alpenrepublik befindet sich wieder in einem Lockdown. Betroffen sind Geimpfte und Ungeimpfte gleichermaßen. Restaurants bleiben für Gäste geschlossen, ebenso die Hotels. Der Zustand wird mindestens bis zum 13. Dezember andauern. Danach soll es zumindest für Geimpfte weiter gehen.

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Das ist die Alpenrepublik Österreich:

  • ein mitteleuropäischer Binnenstaat zwischen Deutschland, der Schweiz, Italien, Slowenien, Ungarn, der Slowakei und Tschechien
  • Hauptstadt Wien
  • rund 8,9 Millionen Einwohner (Stand 2019), 3.879 Quadratkilometer groß
  • Amtssprache: Deutsch, regionale Amtssprachen auch Kroatisch, Ungarisch und Slowenisch

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Doch für Skifans gibt es auch eine gute Nachricht: Denn die Seilbahnen und Skilifte bleiben erst einmal auf. Wie das österreichische Portal „tirol.orf“ berichtet, ist die Regelung aufgehoben worden, dass Seilbahnen nur genutzt werden dürfen, wenn damit persönliche Bedürfnisse abgedeckt werden oder ein berufliches Interesse besteht. Stattdessen heißt es: Freie Fahrt auf den verschneiten Berg. Allerdings nur mit FFP2-Maske – und unter der 2G-Regelung.

Kinder unter 12 Jahren brauchen übrigens keinen 2G-Nachweis. Für Kinder zwischen 12 und 15 Jahren gilt eine Sonderregelung: Der österreichische „Ninja-Pass“ aus der Schule ist dem 2G-Nachweis gleichgestellt.

Urlaub in Österreich: Hoffnungsschimmer für Skihütten

Doch die Skihütten bleiben vorläufig zu. Das gefällt dem Obmann des Fachverbandes der Seilbahnen in der Wirtschaftskammer, Franz Hörl gar nicht. Gegenüber „tirol.orf“ sagte er, dass für ihn eine Gefahr damit verbunden sei, Skifahrer auf 2500 bis 3000 Meter zu befördern, sie dann aber dort oben quasi allein zu lassen. Er fordert daher, dass man „dort auch eine Infrastruktur in Form der Gastronomie zur Verfügung stellt.“

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Ob das allerdings so entschieden wird, ist fraglich. Ein kleiner Hoffnungsschimmer für die Skihütten ist ein Urteil aus dem vergangenen Winter-Lockdown. Damals mussten die Hütten schließen und durften auch kein Take-Away liefern. Das war nur Betrieben gestattet, die einen Zugang zu einer Straße hatten. Für viele Skihütten gilt das nicht. Der österreichische Verfassungsgerichtshof hatte diese Regel für unzulässig erklärt. Getränke und Speisen dürften Skifahrer so auch weiterhin an den Hütten abholen. (evo)