Urlaub in Österreich: Corona-Razzia in Skigebieten! Über 90 Anzeigen gegen Touristen

Der Urlaub in Österreich endete für einige Reisende mit einem teuren Bußgeld. (Symbolbild)
Der Urlaub in Österreich endete für einige Reisende mit einem teuren Bußgeld. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / Michael Kristen

Corona-Razzia beim Urlaub in Österreich! Trotz coronabedingten Verbots haben sich einige Touristen in unser Nachbarland gewagt.

Das hat nun Konsequenzen, die den Erholungsfaktor aus dem Urlaub in Österreich gleich wieder zunichtemachen: Die Polizei hat gegen Touristen mehr als 90 Anzeigen erstattet.

Urlaub in Österreich: Polizei kontrolliert in Skigebieten

Bittere Überraschung im Urlaub in Österreich! 15 Beamte hatten am Freitagabend insgesamt 133 Menschen in 44 Unterkünften in St. Anton am Arlberg und im Stanzertal kontrolliert, berichtet die Tiroler Polizei.

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Das ist die Alpenrepublik Österreich:

  • ein mitteleuropäischer Binnenstaat zwischen Deutschland, der Schweiz, Italien, Slowenien, Ungarn, der Slowakei und Tschechien
  • Hauptstadt Wien
  • rund 8,9 Millionen Einwohner (Stand 2019), 3.879 Quadratkilometer groß
  • Amtssprache: Deutsch, regionale Amtssprachen auch Kroatisch, Ungarisch und Slowenisch

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„Es wurden unter anderem Briten, Dänen, Schweden, Rumänen, Deutsche, Australier, Iren und Polen kontrolliert und angezeigt“, gibt die Landespolizeidirektion Tirol an.

Für die Betroffenen endet der Urlaub teuer: So beträgt das Strafmaß nach dem Epidemiegesetz bei Übertretungen der Einreise- bzw. Notmaßnahmenverordnung bis zu 2180 Euro.

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Umgehungen der gesetzlichen Vorschriften würden nicht geduldet, sagte der stellvertretende Bezirkshauptmann von Landeck, Siegmund Geiger. Durch die Kontrollen wolle man den Druck erhöhen.

So „müssen alle, die versuchen, die strenge Gesetzeslage zu umgehen, damit rechnen, dass sie die volle Härte des Gesetzes trifft“, so Geiger.

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Bürgermeister hat bittere Vermutung

Helmut Mall, Bürgermeister von St. Anton, hatte in der Woche bereits Alarm geschlagen. Seiner Meinung nach waren zu viele Ausländer im Ort, die wegen der Corona-Regeln eigentlich nicht anwesend sein dürften.

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Anscheinend haben sie Schlupflöcher der Verordnung ausgenutzt, um Urlaub in Österreich zu machen. „Viele Leute haben Zweitwohnsitze angemeldet und geben an, Aussicht auf Arbeit zu haben. Aber im Tourismus gibt es derzeit keine Jobs“, zitierte die Zeitung „Kurier“ den Bürgermeister. (vh mit dpa)