Urlaub in der Schweiz: Nach heftigen Szenen an der Seilbahn – so rechtfertigen die Betreiber das Gedränge bei Wintersportlern

Urlaub in der Schweiz: Am letzten Samstag kam es vor der Seilbahn am Zermatt zu unglaublichen Szenen. (Symbolbild)
Urlaub in der Schweiz: Am letzten Samstag kam es vor der Seilbahn am Zermatt zu unglaublichen Szenen. (Symbolbild)
Foto: Dominic Steinmann/KEYSTONE/dpa

Urlaub in der Schweiz ist auch im Winter grundsätzlich sehr beliebt. Immerhin locken die Berge mit ihren Skigebieten.

Doch dieses Jahr ist wegen der Corona-Pandemie alles anders, sollte man zumindest meinen. Bilder von Urlaubern in der Schweiz vom letzten Samstag sorgten jedoch für Unverstänis. Jetzt hat sich der Betreiber der Seilbahn Zermatt zu dem Geschehen geäußert.

Urlaub in der Schweiz: Nach heftigen Szenen an der Seilbahn

Die Schweiz ist von der Corona-Pandemie stark betroffen. Auch hier stiegen die Infizierten-Zahlen zuletzt wieder stark an. Da sollte man wohl davon ausgehen, dass auch Urlauber in der Schweiz sich in den Skigebieten an Regeln wie Abstand einhalten halten müssen.

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Das ist die Schweiz:

  • ein föderalistischer Bundesstaat in Mitteleuropa, das an Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Italien und Frankreich grenzt
  • Hauptstadt Bern
  • rund 8,6 Millionen Einwohner (Stand 2019), 41.285 Quadratkilometer groß
  • Amtssprachen: Deutsch, Französisch und Italienisch
  • seit 1848 die Schweiz, wie wir sie heute politisch kennen

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Doch Fotos vom letzten Samstag, welche in den Sozialen-Netzwerken rumgingen, zeichneten ein völlig anderes Bild. Hier sah man Menschenmassen, welche in Zermatt dicht gedrängt am Skilift anstehen. Das sorgte für einige Kritik. >>> Hier gehts lang.

Urlaub in der Schweiz: SO rechtfertigen die Betreiber das Gedränge bei Wintersportlern

Die Betreiber der Bergbahn wehren sich nun gegen die Vorwürfe. Ein Problem mit dem Hygiene-Konzept gebe es nicht. „Am Samstag gab es am Morgen bei der Öffnung der Bahnen an der Talstation in Zermatt in der ersten halben Stunde wie üblich ein Gedränge“, erklärte Mathias Imoberdorf – Mediensprecher der Zermatt Bergbahnen – gegenüber dem „Blick“.

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Die geschossenen Fotos seien nur eine Momentaufnahme und kein Dauerzustand gewesen. Ein Problem sei auch, dass der Anstehbereich der Bergbahn sehr kurz wäre und auch nicht verlängert werden könne.

Urlaub in der Schweiz: Polizei hilft bei Kontrollen

Im Laufe des Samstags sollen sich die Wintersportler gut verteilt haben. Für die Kontrolle der Abstände wurde auch die Gemeindepolizei angefragt. Diese wurde auch zu diesem Zweck eingesetzt.

Bereits am Samstag hatte sich die Zermatt Bergbahn bezüglich des Hygiene-Konzepts geäußert. „Letzten Endes muss das auch umgesetzt werden. Und da ist jeder Einzelne gefragt. Es geht um Eigenverantwortung“, sagte der Chef der Bergbahn Zermatt zu dem „Blick“. Bleibt abzuwarten, ob es am nächsten Wochenende wieder zu vergleichbaren Szenen kommt. (gb)

 
 

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