Urlaub an der Ostsee: Plakat sorgt für Wirbel – es hat einen ernsten Hintergrund

Urlaub an der Ostsee: Ein Plakat auf einer Insel sorgt derzeit für Aufruhr. (Symbolbild)
Urlaub an der Ostsee: Ein Plakat auf einer Insel sorgt derzeit für Aufruhr. (Symbolbild)
Foto: imago images

Viele Menschen hoffen trotz Corona noch auf einen möglichen Urlaub an der Ostsee. Immerhin ist ein Urlaub an der Ostsee aktuell durchaus realistischer als eine Fernreise.

Dabei ist der Urlaub an der Ostsee nicht nur durch die Corona-Pandemie eine der beliebtesten Urlaubsregionen. Jetzt sorgt ein Plakat auf der Insel Usedom mit der Aufschrift „kann nicht gefährlicher sein“ für Aufruhr. Das berichtet unser Partnerportal MOIN.DE.

+++ Urlaub an der Ostsee: Mega-Projekt soll Durchbruch sein, doch vielen passt es gar nicht – „Das ist doch total egal“ +++

Urlaub an der Ostsee 2021: Aufruhr wegen DIESES Plakats

In einer Facebook-Gruppe ist nun ein Bild aufgetaucht, das ein Plakat an einem Usedomer Hotel zeigt.

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Das ist die Ostsee:

  • auch Baltisches Meer genannt
  • die Ostsee ist das größte Brackwassermeer der Erde
  • die Fläche beträgt 377.000 Quadratkilometer
  • sie ist bis zu 459 Meter tief

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Das Plakat hat einen ernsten Hintergrund. Auf dem Plakat ist geschrieben: „Ein Strandurlaub kann nicht gefährlicher sein als eine Fahrt mit der U-Bahn.“ Die Ansage dahinter ist klar: Genauso wie eine Fahrt mit der U-Bahn sollte trotz des Corona-Ansteckungsrisikos auch ein Strandurlaub erlaubt sein. Und tatsächlich ist nicht nur der Hotelier dieser Meinung, sondern auch zahlreiche Menschen aus der Facebook-Gruppe.

„Liebe Usedomer, glaubt uns, wir würden gern... Ich vermisse die Insel, die Menschen und den Strand dort!“, schreibt ein Mann. „Stimmt, dem gibt es nichts hinzuzufügen“, meint eine Frau. „Auch nicht gefährlicher als auf der Arbeit mit vielen Personen zusammen zu arbeiten“, kommentiert ein Mann.

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Eine andere Frau sieht das Plakat hingegen kritisch: „Es nützt aber so gar nichts, wenn man ‚Fähnchen‘ an die Balkons hängt“, schreibt sie unter das Foto. „Stimmt“, erwidert eine Frau, „Taten müssen folgen“.

Urlaub an der Ostsee: Hotelverband mit Protest-Aktion

Währenddessen wird die Stimme des Usedomer Hotelverbandes laut. Er hat eine Protest-Aktion gestartet und eine deutliche Forderung an die Politik gestellt.

Natürlich geht es um eine möglichst schnelle Erlaubnis, wieder Touristen auf der Insel empfangen zu dürfen. Dabei findet der Hotelverband auch alarmierende Worte. Die ganze Geschichte kannst du hier bei MOIN.DE nachlesen.

Ein Paar verbrachte den Corona-Lockdown auf Rügen – allerdings nicht als Urlaub an der Ostsee. Warum das trotzdem bittere Konsequenzen hatte, kannst du >>hier lesen. (nk)