TUI hat mächtig Ärger am Hals – weil das Unternehmen Kunden jetzt DAS verspricht

Tui: Die Airline verspricht seinen Kunden nun etwas, das für mächtig Ärger sorgt. (Symbolbild)
Tui: Die Airline verspricht seinen Kunden nun etwas, das für mächtig Ärger sorgt. (Symbolbild)
Foto: imago images / localpic

Hannover. In vielen Ländern gelten Ausgangsbeschränkungen, Kontaktverbote, das öffentliche Leben ist größtenteils heruntergefahen. Auch das Reisen ist stark eingeschränkt.

Dennoch haben TUI-Airlines, wie auch andere Fluggesellschaften, Reisenden ein Versprechen gemacht – wofür TUI jetzt mächtig Ärger am Hals hat.

TUI: Airline macht Kunden Versprechen und geht damit Risiko ein

Genau kann niemand sagen, wie lange die Corona-Krise anhalten wird. Trotzdem bietet Tui gerade Flugreisen an – und das bereits ab April. Laut der britischen Boulevardzeitung „The Sun“ kann man von Großbritannien aus zum Beispiel am 21. April eine Pauschalreise in eine Corona-Hochburg machen: Nach Spanien, genauer gesagt nach Alicante.

Auch andere Airlines, wie beispielsweise Easyjet, versuchen trotz der Corona-Krise, Flugtickets zu verkaufen. Easyjet stellte diese Woche zwar seine gesamte Flugzeugflotte ein, doch zum 1. Mai können Kunden wieder Flüge zu europäischen Destinationen buchen. Ein Sprecher von Easyjet sagte aber auch, aktuell sei noch unklar, wann die Airline den kommerziellen Flugbetrieb wieder aufnehmen werde.

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TUI würde gegebenenfalls wieder zurückrudern

TUI erklärte zu der aktuellen Situation, dass Kunden aus Großbritannien Flugreisen, die nach dem 16. April stattfinden, wieder zurücknehmen könnten. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Politik weiter von einer Reise abrät, wie The Sun berichtet.

In Deutschland sieht es dagegen etwas anders aus. TUI erklärte hierzulande: „TUI Deutschland hat entschieden ihr weltweites Reiseprogramm bis einschließlich 30. April 2020 auszusetzen. Wir werden daher bis einschließlich 30. April alle Reisen absagen und informieren Sie schnellstmöglich darüber.“

Die Airlines bieten also Reisen an, obwohl in Großbritannien die Zahl der Infizierten sowie der Todesfälle in den vergangenen Tagen stark ansteigt. Am Samstag (4. April) meldete die britische Regierung mehr als 700 neue Corona-Tote innerhalb eines Tages. Insgesamt gab es dort 42.000 Infizierte und mehr als 4300 Tote. Nur schwer vorstellbar also, dass Reisen in den kommenden Tagen und Wochen möglich sein werden. (nk)

 
 

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