Türkei lässt Netflix-Produktion platzen – dieser unfassbare Grund steckt dahinter

Netflix steht in der Türkei unter Druck. (Symbolfoto)
Netflix steht in der Türkei unter Druck. (Symbolfoto)
Foto: imago images/imagebroker/Fotomontage

DA gucken Netflix-Fans aus der Türkei in die Röhre...

Netflix hat die Produktion einer türkischen Serie gestrichen – weil die Regierung der Türkei nicht mit dem Drehbuch einverstanden war! Der unfassbare Grund: Ein Charakter der geplanten Serie ist schwul.

Türkei lässt Netflix-Serie platzen

Jetzt hat eine mit der Angelegenheit vertrauten Person der Deutschen Presse-Agentur mitgeteilt, dass sich Netflix dagegen entschieden habe, das Drehbuch umzuschreiben. Deshalb verzichte man komplett auf die Produktion.

---------------------------

Das ist die Türkei:

  • ein vorderasiatisches Land, die eine lange Küste am Mittel- und am Schwarzen Meer hat
  • Hauptstadt Ankara
  • rund 82,2 Millionen Einwohner (Stand 2019), 783.562 Quadratkilometer groß
  • Gründung am 29. Oktober 1923 als Rechtsnachfolger des Osmanischen Reichs unter Mustafa Kemal Atatürk

---------------------------

Das türkische Kulturministerium habe dem US-Streaming-Giganten die Dreharbeiten nicht erlaubt, heißt es. Die türkische Drehbuchautorin Ece Yörenc hat in einem mit einem türkischen Magazin verraten, dass die Serie „If Only“ einen Tag vor Beginn der Dreharbeiten abgesagt worden sei.

---------------------------

Mehr News zur Türkei:

++ Erdogan: DIESE deutschen Politiker arbeiten für die Türkei – „Sobald er die Macht verliert...“ ++

++ Urlaub in der Türkei: Familie sagt Reise ab – und ahnt nicht, was sie Übles erwartet: „So etwas geht nicht“ ++

++ Türkei: Erdogan erhebt neue Anklage gegen Box-Europameister – „Nur noch peinlich!“ ++

---------------------------

LGBTQ-Gemeinde in der Türkei diskriminiert

Netflix selbst hat diese Entscheidung offiziell nicht bestätigt, hat aber mitgeteilt, dass man sich den türkischen Kunden zutiefst verpflichtet fühle. Immerhin hat Netflix in der Türkei mehr als 1,5 Millionen Kunden.

Nach wie vor werden in der Türkei unter Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan Menschen diskriminiert, die schwul, lesbisch oder bisexuell sind. Erst im Mai hatte der Chef der türkischen Religionsbehörde, Ali Erbas, gegen Homosexuelle gehetzt. Er hatte gesagt, dass Homosexualität Krankheiten bringe und Generationen „verrotten“ lasse.

---------------------------

Weitere Top-Themen:

++ Corona-App: Nächste Panne! Jetzt kommt raus, dass... ++

++ Meghan Markle und Prinz Harry platzt der Kragen – jetzt geht das Paar einen drastischen Schritt ++

---------------------------

Präsident Erdogan hat sich hinter Erbas gestellt und gemeint, dass dessen Aussagen korrekt seien – mit der Einschränkung, dass diese nur für Muslime bindend seien. (mg)

 
 

EURE FAVORITEN