Tinder: Studentin bei Date zerstückelt und in Koffer versteckt – Erklärung des Mörders ist abstrus

Grace Millane starb vermutlich bei einem Tinder-Date. In einem Koffer fand man sie. (Symbolbild)
Grace Millane starb vermutlich bei einem Tinder-Date. In einem Koffer fand man sie. (Symbolbild)
Foto: imago images / Ralph Peters

Tinder-Dates sind hart umstritten. Es heißt, nur Perverse wären dort zu finden. In diesem Fall ist es aber viel schlimmer! Für eine Studentin endet das Tinder-Date mit dem Tod, wie das britische Medium The Guardian berichtet.

Tinder-Date endet zerstückelt in einem Koffer

Eigentlich wollte Grace Millane (†22) aus Wickford in Essex nach ihrem Uni-Abschluss die Welt bereisen. An ihrem 22. Geburtstag endete ihr Leben allerdings auf brutalste Art in Neuseeland. Die britische Backpackerin traf sich nämlich über die Dating-App Tinder mit einem Mann (27). Grace zog zusammen mit dem Tinder-Date durch verschiedene Bars und Restaurants in Auckland. Einer Freundin schrieb die 22-Jährige, dass sie jemanden kennengelernt und es „klick“ gemacht hat.

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Sie und der Tatverdächtige tauschten Küsse aus und gingen schließlich in ein Hotel. Was genau in dem Hotelzimmer passierte, ist noch nicht klar. Fest steht jedoch, dass Grace zusammen mit dem 27-Jährigen unterwegs war. Dies beweisen Kamera-Aufnahmen. Am 8. Dezember 2018 wird der Körper der Britin zerstückelt in einem Koffer aufgefunden. Sie wurde sogar begraben.

Eine Kamera-Aufnahme, die Grace und den 27-Jährigen zeigt, wurde bei Twitter gepostet:

In dem folgenden Prozess gab der 27-Jährige an, dass er sie nicht vorsätzlich getötet habe. Sie soll bei einem Sexspiel gestorben sein. Dies habe der Angeklagte aber nicht bemerkt. Er sei nach dem Liebesspiel duschen und danach ins Bett gegangen. Erst am nächsten Morgen sei ihm der leblose Körper auf dem Boden aufgefallen. Der Mann dachte, dass Grace am Vorabend das Hotelzimmer verlassen habe. Laut ihm stand Grace darauf, beim Sex gewürgt zu werden.

Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Mord vor. Das Kuriose: Statt den Notruf zu wählen, suchte der Angeklagte online nach Begriffen wie „Waitakere Ranges“, eine Bergkette in Neuseeland, und „heißestes Feuer“. Außerdem schaute sich der 27-Jährige Pornofilme an und machte perverse Fotos von Grace.

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Am Morgen danach kaufte er Reinigungsmittel und einen Koffer. Ebenfalls habe er sich einen Mietwagen und eine Teppichreinigungsmaschine organisiert. Der Staatsanwalt behauptet, dass der Angeklagte versucht habe, jede Verbindung zu Grace zu beseitigen. Kurz danach soll er noch ein weiteres Tinder-Date ausgemacht haben.

Auf die Frage, warum er nicht den Notruf rief, gab er nur an, dass Menschen unüberlegt handeln, wenn sie mit schwierigen Situationen konfrontiert werden, schreibt The Guardian.

 
 

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