Tierheim: Kind sieht blinden Hund – dann erlöst er ihn von seinem Leid

Ein alter, blinder Hund wartete im Tierheim auf einen neuen, liebenden Besitzer. (Symbolbild)
Ein alter, blinder Hund wartete im Tierheim auf einen neuen, liebenden Besitzer. (Symbolbild)
Foto: imago images / ZUMA Press

Iowa. Es ist eine herzerwärmende Geschichte, die sich in einem Tierheim in Iowa (USA) abgespielt hat. Im Mittelpunkt steht dabei der alte Zwergpudel Shey.

Mit seinen 14 Jahren hat er den Großteil seines Hundeslebens bereits hinter sich. Als seine Besitzer umzogen und sich nicht mehr um Shey kümmern konnten, musste der kleine Vierbeiner in einem Tierheim der „Animal Rescue League of Iowa“ untergebracht werden. Doch ein neues Zuhause für Shey zu finden, erwies sich als schwer. Aufgrund seines hohen Alters hat der Zwergpudel nämlich mit mehreren gesundheitlichen Problemen zu kämpfen.

Tierheim: Pudel Shey ist taub und fast blind

Shey ist komplett taub und zudem auf dem linken Auge blind. Diese Einschränkungen sowie sein fortgeschrittenes Alter lösten bei bisherigen Interessenten stets Zweifel aus – schließlich hat Shey, ausgehend von der durchschnittlichen Lebenserwartung von Zwergpudeln, nur noch rund ein Jahr vor sich.

Doch im März 2018 trat die Rettung für Shey durch die Tür des Tierheims – und zwar in Gesalt eines Jungen namens Tristan. Gemeinsam mit seiner Mutter wollte er sich einen Hund aussuchen. Sein einziges Kriterium: Der Vierbeiner sollte es lieben, mit ihm zu kuscheln. Und genau da kam der alte Zwergpudel ins Spiel.

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Shey und Tristan finden sofort zueinander

„Shey ist super süß und will ständig in der Nähe von Menschen sein“, erklärt Jessica Jorgenson, eine Mitarbeiterin des Tierheims, gegenüber dem Online-Portal „The Dodo“. „Sie hat sich von Anfang an bei Tristan wohlgefühlt.“

Vor allem der behutsame Umgang des Jungen mit dem stark eingeschränkten Vierbeiner nötigte ihr Respekt ab: „Er verstand, dass Shey nicht alles hören konnte, was um sie herum passierte, und dass sie einige Dinge nicht genau sehen können würde, also hat er mit seinen Aktion sehr langsam. Er war sehr respektvoll bezüglich den Dingen, mit denen Shey klar kam oder eben nicht nicht klar kam.“

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Die Tipps der Mitarbeiter zum Umgang mit einem tauben und fast blinden Hund nahm Tristan mit seinem Handy auf. Termine für Impfungen und Tierarztbesuche vermerkte er in seinem Kalender. „Tristan ist sehr reif für sein Alter und stellte einen Haufen Fragen“, erzählt Jorgenson. Niemand zweifelt daran, dass Shey bei dem Jungen in guten Händen ist. (at)

 
 

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