Tattoo: Zwei Farben sollen verboten werden – aus diesem Grund

Tattoo: Tätowierer müssen sich möglicherweise mit einer Änderung zurechtkommen. (Symbolbild)
Tattoo: Tätowierer müssen sich möglicherweise mit einer Änderung zurechtkommen. (Symbolbild)
Foto: imago images / Fotoarena

Schriftzeichen, eine Figur oder ein Muster: Tattoos sollen das Erscheinungsbild einer Person verschönern.

Wer sich ein Tattoo stechen lässt, ist sich indes klar, dass dieses für den Rest des Lebens auf aber auch in der Haut bleibt - und nimmt dafür mögliche Risiken in Kauf.

Tattoo: Farben offenbar bedenklich

Ein Tattoo kann sowohl schwarz als auch farbig sein. Bei den farbigen Tattoos dürfte sich in Zukunft allerdings etwas ändern. Denn die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) empfiehlt nun, dass zwei Farben verboten werden: „Blue16 (74160)“ und „Green 7 (74260)“, wie der Express schreibt.

Die Wirkung der beiden Farbpigmente soll nämlich nicht bekannt sein. Generell sagt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): „Über die Wirkungen von Farbpigmenten im Körper ist derzeit wenig bekannt.“ Eine sichere Verwendung von Farbpigmenten könne somit nicht abgeschätzt werden.

Und weiter heißt es: „Eine Positivliste mit gesundheitlich unbedenklichen Farben existiert bisher mangels aussagekräftiger wissenschaftlicher Daten nicht.“

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Erklärung liegt in der Kosmetikverordnung

Eine Zulassung von Produkten gibt es nicht. Stattdessen ist der Hersteller für die Sicherheit der Mittel verantwortlich. Da die Farbpigmente in der Kosmetikverordnung für Haarfarben jedoch verboten sind, besteht nun auch für die blaue und grüne Tattoofarbe ein mögliches Verbot. Schließlich fallen auch die Tattoofarben unter den Kosmetikbereich. Das berichtet der Express.

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Das musst du zu Tätowiermitteln wissen:

  • Wesentliche Inhaltsstoffe: Farbmittel (Pigmente) und Suspensionsmittel als Trägerflüssigkeit
  • Farbmittel können Schwermetalle und allergieauslösende Substanzen enthalten
  • Trägerflüssigkeit kann Verdicker, Konservierungsstoffe und andere Stoffe enthalten - Es wird eine Vielzahl von Einzelsubstanzen verwendet
  • Häufigste Beschwerden: lokale Hautreizungen oder allergische Hautreaktionen
  • Unsicher, ob Tätowiermittel erbgutverändernd, krebserzeugend oder fruchtbarkeitsschädigend sein kann

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Wie farbige Tattoos dann zukünftig aussehen könnten, wenn die blauen und grünen Farbpigmente wegfallen sollten, ist unklar. Denn Fakt ist: Ohne die beiden genannten Farbpigmente könnten Tätowierer keine blauen und grünen Tattoos mehr stechen.

 
 

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