„Tagesschau“: ARD zeigt Fake-Video vom Flugzeugabschuss im Iran!

„Tagesschau“-Sprecherin Judith Rakers kündigt in der Sendung von Freitag den bearbeiteten Beitrag an.
„Tagesschau“-Sprecherin Judith Rakers kündigt in der Sendung von Freitag den bearbeiteten Beitrag an.
Foto: ARD

Der Absturz der ukrainischen Boeing 737-88 im Iran am letzten Mittwoch sorgt weiter für Aufsehen. Mittlerweile ist klar: Die Maschine mit 176 Menschen an Bord wurde von der iranischen Luftwaffe abgeschossen. Doch ein Beitrag in der ARD-„Tagesschau“ verwirrt!

Die „Tagesschau“ zeigte am Freitag in den 20-Uhr-Nachrichten ein Video des Abschusses, das massiv manipuliert wurde! Das berichtet die „BILD“.

„Tagesschau“: Unglaublich, welches Detail manipuliert wurde

In dem Clip sieht man, wie eine Rakete über der Stadt Parand bei Teheran aufsteigt, anschließend erscheint ein Blitz am Nachthimmel, zeitgleich mit einem lauten Explosions-Knall.

Aber: Auf der Original-Aufnahme eines iranischen Augenzeugen liegen über zehn Sekunden zwischen dem Einschlag-Blitz und dem dazugehörigen Knall!

Der Grund: Die Explosion ereignete sich rund 3600 Meter vom Handy-Filmer entfernt. Weil sich Schall langsamer als Licht bewegt, kommt der Knall hörbar verspätet bei dem Filmer an.

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Doch gerade dieses Detail ist wichtig, um zu beweisen, dass sich der ukrainische Flieger im planmäßigen Steigflug vom Teheraner Flughafen „Imam Khomeini“ befand, als er abgeschossen wurde – und nicht wie vom Mullah-Regime behauptet, nahe einer iranischen Militärbasis.

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Warum also hat die ARD ein manipuliertes Video gezeigt? Der Beitrag sei auf Grundlage von Material des US-amerikanischen Senders CBS erstellt worden, das Ausgangsmaterial „war offenbar fehlerhaft“, zitiert „BILD“ die ARD.

Sendung und Material seien „mit einem Hinweis auf den Ton bearbeitet“ worden. (kv)

 
 

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