Bei Sylt: Nach Sturm – Fotograf macht DIESEN grausamen Fund mitten am Strand

Ein Fotograf aus Sylt machte am Strand eine schreckliche Entdeckung. (Symbolbild)
Ein Fotograf aus Sylt machte am Strand eine schreckliche Entdeckung. (Symbolbild)
Foto: imago images / ZUMA Press

Sylt/Rømø. Der Fotograf Ralf Meyer liebt die Nordsee. Meist ist er mit seiner Kamera auf Sylt unterwegs, wo er das Meer, den Himmel und die Küste fotografiert. Doch als er nun einen kleinen Abstecher machte, kam ihm etwas Furchtbares vor die Linse.

Mit einigen Gleichgesinnten war Meyer auf die dänische Nordseeinsel Rømø übergesetzt – die Nachbarinsel von Sylt. Es war am Tag nach dem Sturm „Sabine“. Dort angekommen, schlenderten die Besucher mit ihren Kameras am Strand entlang. Und entdeckten statt eines tollen Panoramas etwas Schreckliches.

Rømø: Fotograf aus Sylt stößt bei Ausflug auf etwas Furchtbares

Im Sand lag ein toter Wal. Ein riesiges, wunderschönes Tier – verendet. „Das Tier war knapp sieben Meter lang“, schreibt Meyer auf Facebook. „Es wird jetzt untersucht, woran er gestorben ist, man vermutet Plastik.“

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Das ist Sylt:

  • Sylt ist die größte der nordfriesischen Inseln
  • Sie liegt zwischen der Norseeküste von Schleswig-Holstein und Dänemark
  • Der bekannte Kurort Westerland liegt auf Sylt
  • Die Insel ist 38 Kilometer lang und 12,6 Kilometer breit
  • Sie umfasst eine Gesamtfläche von 99,14 Quadratkilometer

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Es ist nicht nur traurig, dass ein so schönes und gefährdetes Tier wie ein Wal so einen unnötigen Tod sterben muss – in diesem Fall ist es besonders tragisch. Denn bei dem Wal am Strand handelte es sich um einen Schnabelwal.

Schnabelwale leben für gewöhnlich weit entfernt von den Küsten und in sehr tiefen Gewässern. Deshalb bekommen selbst Wissenschaftler sie nicht oft zu Gesicht und wissen fast nichts über ihr Verhalten.

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Die Tiere sind selten und rätselhaft. Der Walkadaver wurde deshalb auch schnell von Experten abgeholt. Er „wurde sofort nach Esbjerg gebracht“, so Ralf Meyer. in der dänischen Stadt befindet sich das Fischereimuseum, in dem das Tier dann obduziert wurde.

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Top-News:

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Es stellte sich heraus, dass diese Art Wal so selten gesichtet wird, dass es von lebenden Exemplaren bisher nicht einmal ein Foto gibt. So tragisch es also ist, dass ausgerechnet ein so besonderes Tier sterben musste – zumindest für die Wissenschaftler war es ein hilfreicher Fund, durch den sie mehr über diese Spezies lernen können.

 
 

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