Supermond: Nicht verpassen! Um diese Uhrzeit musst du unbedingt in den Himmel schauen

Supermond: Heute kannst du ihn auch in Deutschland bewundern. (Archivbild)
Supermond: Heute kannst du ihn auch in Deutschland bewundern. (Archivbild)
Foto: imago images / UPI Photo

Heute ist es soweit: Der Supermond ist los. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch kannst du das Himmelsspektakel in Deutschland beobachten.

Und dieses Mal sind die Vorzeichen für den Supermond besonders günstig!

Supermond in Deutschland – was ist das?

Beim Supermond leuchtet der einzige natürliche Satellit der Erde ungewöhnlich groß und superhell. Diesen Anblick gibt es nur selten – das nächste Mal erst wieder in einem Jahr.

Wenn der Mond der Erde extrem nahe kommt, erscheint er ganz besonders groß. Fällt das mit dem Vollmond oder Neumond zusammen, spricht man von einem „Supermond“.

Der Mond ist dann höchstens 360.000 Kilometer vom Erdmittelpunkt entfernt. Er dreht seine Bahnen nämlich in einer Ellipsenform und ist deshalb nicht immer gleich weit weg von der Erde. In der Astronomie ist der „Supermond“ allerdings kein anerkannter Begriff.

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Dann ist der Supermond zu sehen

In der Nacht vom 7. April auf den 8. April wird der Supermond in diesem Jahr zu sehen sein. Direkt nach Mondaufgang um 19 Uhr oder kurz vor Monduntergang am Mittwochmorgen, wenn der Erdtrabant knapp über dem Horizont steht, wirkt er besonders spektakulär.

Der Mond ist dann 356.910 Kilometer von uns entfernt.

Tatsächlich ist die Mondoberfläche selbst jedoch nicht heller, es erreicht uns während eines Supermondes aber ungefähr 30 Prozent mehr Mondlicht. Die sichtbare Oberfläche des Mondes ist aus unserer Perspektive dann größer als üblich – und leitet so entsprechend mehr Sonnenlicht an die Erde weiter.

Supermond hat Folgen für die Erde

Wenn sich die Erde und der Mond so nah kommen, hat dies natürlich auch Auswirkungen auf unseren Planeten. Dann kommt es zu Springfluten und maximalen Gezeitenkräften – also Ebbe und Flut, die auch einige Tage nach dem Supermond noch anhalten.

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Besonders groß erscheint der größte Vollmond des Jahres übrigens nahe am Horizont, wenn du ihn im Vergleich zu Häusern oder Bäumen siehst.

Es kommt zu einer so genannten Mondtäuschung. Dabei nimmt dein Gehirn an, dass Objekte am Horizont wesentlich näher sein müssen, als sie tatsächlich hoch am Himmel stehen – und lässt den Mond noch einmal größer erscheinen.

2020 mit besonders günstigen Voraussetzungen

Gute Nachrichten für alle Astro-Fans am Dienstagabend: Das Wetter spielt allen in die Karten. Nach aktuellen Prognosen präsentiert sich der Himmel in der Nacht des Supermonds wolkenlos.

Außerdem sind wegen der Corona-Krise weniger Abgase als üblich in der Atmosphäre. Das Schauspiel kann also beginnen. (mk)

 
 

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