Subway: Corona-Demonstranten bestellen Sandwiches – entsetzlich, was sie dabei haben

Geheim-Code in Apotheken bei Häuslicher Gewalt: So lösen bedrohte Frauen den Notruf aus

Experten gehen von einer Zunahme der Häuslichen Gewalt während der Coronakrise aus. Durch Kontakt- oder Ausgangssperren sind Menschen gezwungenermaßen mehr mit ihrem Lebensgefährten zuhause. Wenn dieser gewalttätig ist, kann die Situation schnell eskalieren.

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Sie sehen aus, als würden sie in den Krieg ziehen – doch eigentlich holen sie sich nur ein Sandwich bei Subway. Die Besucher des Schnellrestaurants in der Stadt Raleigh im US-Bundesstaat North Carolina waren bis an die Zähne bewaffnet.

Wie Bilder und ein Bericht des amerikanischen Portals „News & Observer“ zeigen, trug einer von ihnen sogar einen Raketenwerfer bei sich. Außerhalb des Subway-Ladens soll es zudem zu unschönen Szenen gekommen sein.

Subway: Schwerbewaffnete betreten Imbiss

Rund ein Dutzend Männer mit amerikanischen Flaggen, Tank-Tops und Waffen spazierte am Samstagnachmittag durch das Stadtzentrum von Raleigh. Am Samstag wurden einige Corona-Maßnahmen in dem Bundestaat gelockert, was offenbar Anlass für die irritierende Versammlung war.

Videos und Fotos zeigen die Männer, die mit automatischen Waffen ein Sandwich bestellen und danach den Laden wieder verlassen. Auf den Bildern ist zudem erkennbar, dass einer von ihnen einen Raketenwerfer vom Typ AT-4 mit sich trägt.

Immerhin weist eine Inschrift auf der Panzer-Abwehrwaffe darauf hin, dass der Werfer „inaktiv“ sei. Vermutlich ist das der Grund, warum der Mann sicherheitshalber auch noch zwei Pistolen mit sich trägt.

Sandwiches statt Waffen

In den Sozialen Netzwerken haben die Fotos für reichlich Diskussionsstoff gesorgt. Und auch für eine kreative Auseinandersetzung damit. Eine Nutzerin hat kurzerhand die Waffen per Bildbearbeitungsprogramm mit Sandwiches ausgetauscht.

Gegenüber „News & Observer“ erklärte die Frau: „Wir können das Virus nicht erschießen und es dadurch bezwingen. Gigantische Sandwiches sind also genauso nutzlos wie ihre gigantischen Waffen.“

Mann pöbelt Familie an

Weniger zum Lachen dürfte die Aktion der Gegner der Coronavirus-Maßnahmen für eine Familie mit zwei Kleinkindern in einem Kinderwagen gewesen sein. Sie kamen rein zufällig auf dem Gehweg vorbei.

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Dann soll ein Mann aus der Gruppe, bewaffnet mit einer gigantischen Rohrzange, auf die Familie zugegangen sein. Er soll sie beleidigt haben und sich nicht an die Abstandsregeln gehalten haben.

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Ihre Sandwiches durfte die Gruppe übrigens in dem Subway bestellen – essen mussten sie sie jedoch außerhalb des Ladens. (dav)

 
 

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