Sparkassen-Kunde um 30.000 Euro ärmer – weil er einen gefährlichen Fehler macht

Sparkasse, DHL und Amazon: Vorsicht vor Phishing! So schützt du dich!

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Jeden Tag werden weltweit etliche Milliarden Spam-Mails verschickt. Ein Großteil davon sind sogenannte Phishing-Mails.

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Die Polizei warnt! Es sind wieder Betrüger unterwegs! Einfach nur schlimm, was ein Sparkassen-Kunde aus Bad Elster (Sachsen) erleben musste!

Der 60-Jährige bekam einen Anruf von der ihm bekannten Nummer seiner Sparkasse. Was im Anschluss an das Gespräch geschah, ist jedoch mehr als bloß „enttäuschend“.

Sparkassen-Kunde wird von vermeintlichem Mitarbeiter übers Ohr gehauen

Die Polizei Zwickau informierte über einen Vorfall, der Sparkassen-Kunden zu denken geben sollte. Bei einem 60 Jahre alten Mann aus dem vogtländischen Bad Elster klingelte am Freitag das Telefon. Am anderen Ende der Leitung meldete sich ein Anrufer, der sich als Mitarbeiter der Sparkasse Vogtland vorstellte. Sowohl die Telefonnummer als auch der Name des vermeintlichen Sparkassenmitarbeiters stimmten mit jenen des Geldinstituts überein.

Der Mann schöpfte daher auch keinen bösen Verdacht, als ihn der angebliche Sparkassen-Mitarbeiter zur Übermittlung einer TAN aufforderte, also einer Nummer, die als Legitimation beim Internet-Banking benötigt wird. Als Grund gab der Anrufer an, dass der TAN-Generator, den der 60-Jährige mit seiner Partnerin nutze, abgeschaltet werde und ein neuer beantragt werden müsse.

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Das ist die Sparkasse:

  • Sparkassen sind in der Regel gemeinnützige, öffentlich-rechtliche Universalbanken
  • Das Wort Sparkasse stammt aus dem 18. Jahrhundert
  • Heutzutage bietet die Sparkasse auch Online-Banking an

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Der Mann fand diese Erklärung plausibel und nannte die geforderte Nummer. Als jedoch das zugesagte Bestätigungsschreiben ausblieb, wandte er sich schließlich an die Sparkasse. Der Schock folge auf dem Fuße, denn von dem Anruf und dem Vorgang wusste man in der Sparkassen-Filiale überhaupt nichts.

Sparkasse: Dreister Betrüger erbeutet 30.000 Euro vom Konto eines Kunden

Für den gutgläubigen Mann aus der Nähe von Zwickau endete die Angelegenheit mit einem erheblichen finanziellen Verlust, der beim besten Willen nicht mehr als „Lehrgeld“ bezeichnet werden kann. 30.000 Euro hatte der dreiste Telefonbetrüger erbeutet.

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Sparkassen-Kunden sollten daher auf der Hut sein! Die Polizei warnt vor der Herausgabe von sensiblen Daten wie Passwörtern oder TAN-Nummern am Telefon. Auch das Übereinstimmen von Namen oder Telefonnummern ist keinen Garantie, dass es sich bei der Person am anderen Ende der Leitung, um einen echten Sparkassen-Mitarbeiter handelt.

In einem ähnlichen Fall gab einen andere Polizei-Dienststelle einen hilfreichen Rat: Am besten sollte man daher in jedem Fall erst einmal sagen, man rufe umgehend zurück und sich dann unter der Nummer der Bank telefonisch dort melden und nach dem betreffenden Mitarbeiter fragen. Fällt der aus allen Wolken, weißt du Bescheid! (alp)

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