Sparkasse: Kunden aufgepasst! Wenn du diesen Fehler machst, kann es richtig teuer werden

Kunden der Sparkasse müssen vorsichtig sein.
Kunden der Sparkasse müssen vorsichtig sein.
Foto: dpa

Achtung, Kunden der Sparkasse müssen aktuell besonders wachsam sein! Wenn du einen Fehler machst, musst dafür teuer bezahlen.

Derzeit kursieren betrügerische E-Mails im Namen der Sparkasse. Das berichtet das Online-Portal „Mimikama“. Kriminelle wollen mit einer Phishing-Falle deine Bankdaten abgreifen!

+++ Sparkasse: Mann nach Nachricht völlig fassungslos: „Frech!“ +++

Sparkasse: Kunden müssen sich in Acht nehmen

Die E-Mail soll dabei optisch sehr überzeugend aussehen und im Corporate Design der Sparkasse gestaltet sein. Darin wird der Kunde aufgefordert, seine Login-Daten bei der Sparkasse zu bestätigen, ansonsten könne er ab dem 1. März kein Online-Banking mehr nutzen.

Die Mail im Wortlaut: „Guten Tag, um die Dienstleistungen unserer Bank weiterhin nutzen zu können, müssen Sie sich mit den neuen Bedingungen vertraut machen und Ihre Daten bestätigen. Wenn Sie dies nicht tun, können Sie ab dem 1. März 2020 kein Online-Banking mehr nutzen. Mit freundlichen GruBen, Ihr Serviceteam der Sparkassen.“ Mit dabei ist ein großes rotes Feld mit der Beschriftung „Mit PSD2 vertraut machen“.

Achtung, bloß nicht anklicken!

Ein deutlicher Rechtschreibfehler fällt hier bereits auf: Statt „Mit freundlichen Grüßen“ steht in der Mail „Mit freundlichen GruBen“. Besonders aufmerksame Leser können den Schwindel also bereits sehr früh aufdecken. Wer den Text allerdings nur schnell überfliegt und auf das rote Feld in der Mail klickt, kann in ernstzunehmende Schwierigkeiten gelangen.

--------------

So erkennst du Phishing-Mails:

  • Betrüger sprechen dich fast nie persönlich an, sondern verwenden allgemeine Formulierungen wie „Sehr geehrter Kunde“ oder gar keine Anrede.
  • Der Vorwand ist unrealistisch und die E-Mail ist voll mit Grammatik- und Rechtschreibfehlern.
  • Die Absenderadresse ist nicht die Service-Adresse des genannten Unternehmens.
  • Der Link der Anmelde-Seite entspricht nicht dem Link der richtigen Seite.
  • Die Links zu Datenschutz, AGB, Impressum usw. funktionieren nicht.
  • Grundsätzlich fordern Banken dich nicht per E-Mail auf, persönliche Daten preiszugeben.

--------------

Über das Feld gelangt man auf eine ebenfalls optisch überzeugend nachgebaute Version einer Login-Maske für das Online-Banking der Sparkasse. Doch die Nutzer-Daten, die du hier eingibst, landen direkt in den Händen der Betrüger, die dann das Bankkonto für sich nutzen oder die Login-Daten im Darknet weiterverkaufen können!

--------------

Mehr Neuigkeiten:

--------------

Wende dich sofort an deine Sparkasse, wenn du in die Falle getappt sein solltest

Solltest du bereits in die Falle getappt sein, kontaktiere deine Bank oder das Kreditkarteninstitut und lasse dein Konto bzw. deine Kreditkarte sperren. „Mimikama“ empfiehlt zudem, sich mit dem Kundenservice von Online-Händlern wie Amazon in Verbindung zu setzen, damit niemand über dein Konto kostspielige Bestellungen aufgeben kann. (at)

 
 

EURE FAVORITEN