Sparkasse: Mann wollte im Sommer Münzen einzahlen – am Automaten fiel er vom Glauben ab

Ein Sparkassen-Kunde traute seinen Augen nicht!
Ein Sparkassen-Kunde traute seinen Augen nicht!
Foto: imago images / F. Anthea Schaap

Was ein Sparkassen-Kunde in einer Filiale entdeckte, machte ihn völlig sprachlos.

Es war Sommer, als der Mann Geld bei der Sparkasse einzahlen wollte. Doch sein Vorhaben ging gehörig schief.

Was war passiert?

Sparkasse-Kunde am Automaten perplex

Wer regelmäßig sein Kleingeld in die Spardose steckt, hat nach einer gewissen Zeit ein kleines Vermögen zusammengespart. Um seine Ersparnisse im Blick zu halten, nutzt der Sparkassen-Kunde regelmäßig den Münzzähler in seiner Filiale.

Der nimmt praktischerweise nicht nur Kleingeld an, sondern spuckt auch den exakten Cent-Betrag aus. Dachte der Kunde zumindest. Eines Tages in diesem Sommer fiel er laut „Hanauer Anzeiger“ beim Einzahlen seiner Münzen in der Sparkasse fast vom Glauben ab.

Sparkasse: Dieser Münzzählautomat sorgt für Empörung

Bei dem fleißigen Sparer und seiner Frau wandert das Münzgeld aus den Portmonees jeden Abend in die Spardose. Wenn nichts mehr hineinpasst, bringen sie die Münzen zum Zählautomaten, um den Betrag auf ihrem Sparkonto gutschreiben zu lassen.

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Der Kunde überließ dabei nichts dem Zufall: Jede einzelne Centmünze drehte er um, zählte alles zusammen und notierte sich am Ende den Summe. Doch bei der nächsten Einzahlung in der Hauptfiliale der Sparkasse Hanau bemerkte er etwas Merkwürdiges.

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Das ist die Sparkasse:

  • Das Wort „Sparkasse“ stammt aus dem 18. Jahrhundert, es bedeutet: „öffentliche Einrichtung zur Aufbewahrung von Ersparnissen mit Zinszahlung“
  • Wann genau die Sparkasse entstand, ist umstritten. Früher hieß sie noch „Waisenkasse“ oder „Leihkasse“
  • Deutschlandweit arbeiten dort aktuell 210.000 Mitarbeiter
  • Die Sparkasse betreibt 23.600 Geldautomaten

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Der Münzzähler spuckte vor Ort eine ganz andere Zahl aus als die, die er zuvor notiert hatte. Nicht das erste Mal, dass der Kunde eine Diskrepanz feststellt: „Ganz schlimm ist es, wenn man für 25 bis 30 Euro nur rote Münzen in den automatischen Zähler eingibt. Da wird man regelmäßig um mindestens sechs bis acht Prozent betrogen.“ Betrug am Sparkassen-Münzzähler?

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Kunde erhebt schwere Vorwürfe gegen die Sparkasse

Als er die Sparkasse mit dieser Tatsache konfrontierte, hieß es, das eingeworfene Geld werde nachgezählt und mit der Buchung verglichen. So schließe man Fehler aus. Doch an der Wirksamkeit dieses Vorgehens plagen den Kunden Zweifel.

„Wie das aber funktionieren soll, wenn mehrere Kunden hintereinander Münzen durch die Maschine laufen lassen, konnte mir bislang niemand schlüssig erklären. Denn direkt nach dem Zählvorgang kommen die Sparkasse-Mitarbeiter nicht an die Münzen heran, um einen Abgleich zu machen“, sagt der Kunde.

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Ein Zählfehler seitens des Automaten kam für Stefan Schüssler von der Sparkasse Hanau allerdings nicht in Frage, alle Geräte seien von der Bundesbank geeicht. „Es kann natürlich vorkommen, dass der Zählautomat nicht alle Münzen sofort erkennt, weil sie beschädigt sind oder gar eine fremde Währung in den Sammelbeutel geraten ist“, räumte er ein.

„Diese Münzen werden in ein extra Fach separiert. Das wird nach dem Zählvorgang auch auf dem Bildschirm des Zählautomaten angezeigt“, erklärte Schüssler dem „Hanauer Anzeiger“.

Sollten weiterhin Zweifel bei dem Kunden bestehen, so versprach Schüssler, starte er gemeinsam mit dem Kunden gern einen Testlauf mit dem Gerät. Bleibt zu hoffen, dass die Angelegenheit inzwischen aus der Welt geräumt wurde. vh)

Dieser Artikel erschien erstmals im Juli 2020 auf DER WESTEN.