Sparkasse: Kunde hat krassen Verdacht – „Sehr schade“

Ein Kunde konfrontiert die Sparkasse mit einem krassen Gerücht.
Ein Kunde konfrontiert die Sparkasse mit einem krassen Gerücht.
Foto: imago images / Future Image

Ein Kunde der Sparkasse hat einen üblen Verdacht. Auf Facebook stellt er das Kreditinstitut zur Rede. Doch wie die Sparkasse antwortet, überrascht.

Jens D. hat Gerüchte gehört. Gerüchte über die Schließung einer Sparkasse in Ludwigshafen. Damit konfrontiert er die Bank. Er schreibt: „Was habe ich gehört? Ab Juni soll es keine Ansprechpartner mehr vor Ort in den Filialen geben, stimmt das?“

Dabei handelt es sich um die Filiale Vorderpfalz in Ludwigshafen-Oppau. Von einer Bankangestellten der Sparkasse soll er von der Schließung erfahren haben. Doch wie das Unternehmen darauf reagiert, überrascht. Denn eine eindeutige Antwort bekommt Jens nicht.

Sparkasse reagiert überraschend

Die Sparkasse schreibt: „Die Ansprüche der Kunden ändern sich – sie brauchen mehr und bessere Online-Angebote und immer seltener die Geschäftsstelle. Darauf reagieren wir, indem einzelne Filialen geschlossen werden. Welche Filialen schließen und welche weiterhin für den Publikumsverkehr geöffnet sind, erfragen Sie bitte bei Ihrer Sparkasse vor Ort.“

Schließt die Filiale nun oder nicht? Dafür muss Jens wohl nochmal zur Filiale, um eine Antwort zu erhalten.

Was der Kunde der Sparkasse nun überhaupt nicht versteht, ist der Grund für die Schließung. Schließlich hat nicht jeder Online-Banking und braucht das Gespräch mit einem Mitarbeiter vor Ort.

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Jens: „Der Meinung sind nicht alle. Nur weil online es vereinfacht wird, wünschen sich trotzdem sehr viele Menschen unabhängig des Alters einen direkten Ansprechpartner. Sehr schade.“

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Das ist die Sparkasse:

  • Das Wort „Sparkasse“ stammt aus dem 18. Jahrhundert, es bedeutet: „öffentliche Einrichtung zur Aufbewahrung von Ersparnissen mit Zinszahlung“
  • Wann genau die Sparkasse entstand, ist umstritten. Früher hieß sie noch „Waisenkasse“ oder „Leihkasse“
  • Deutschlandweit arbeiten dort aktuell 210.000 Mitarbeiter
  • Die Sparkasse betreibt 23.600 Geldautomaten

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Auch Anfrage der Redaktion, teilt der Pressesprecher des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands folgendes mit: Die 377 Sparkassen in Deutschland agieren geschäftspolitisch eigenständig. Für Fragen zu einzelnen Filialen wenden Sie sich bitte entsprechend direkt an die betroffenen Institute.“

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Wer außerdem kein Online-Banking nutzen kann oder möchte, soll sich an eine der 13.000 Geschäftsstellen der Sparkasse wenden. Was heißt das also für die Kunden der Filiale in Ludwigsburg? Pech gehabt. Sie müssen eine andere noch geöffnete Filiale finden. (ldi)

 
 

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