Sparkasse: Achtung vor diesen Mails – sie sehen täuschend echt aus

Sparkasse: Wenn du eine E-Mail von der Sparkasse in deinem Postfach findest, dann schau genau hin. Aktuell sind betrügerische Phishing-Mails im Umlauf. (Symbolbild)
Sparkasse: Wenn du eine E-Mail von der Sparkasse in deinem Postfach findest, dann schau genau hin. Aktuell sind betrügerische Phishing-Mails im Umlauf. (Symbolbild)
Foto: imago images / onw-images

Du hast eine E-Mail von der Sparkasse in deinem Postfach? Dann solltest du in diesen Tagen ganz genau hinsehen.

Denn die Verbraucherzentrale NRW warnt in dieser Woche vor zwei Varianten betrügerischer Phishing-Mails, die unter dem Deckmantel der Sparkasse an deine Daten kommen wollen. Da sie das offizielle Corporate-Design (Firmendesign) mit denselben Logos, Farben und Schriftarten der Sparkasse verwenden, könnten nichtsahnende Kunden leicht darauf hereinfallen.

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Sparkasse: Phishing-Mails erzählen von neuem Online-Banking-System

Am Montag informierte die Verbraucherzentrale über eine vermeintliche Sparkassen-Mail mit dem Betreff „Wichtige Umstellung auf das neue Online Konto“. Angeblich gebe es ein neues einheitliches System namens „Sparkasse-Connect-Online-Banking“ (SCOB), welches Online-Überweisungen deutlich sicherer machen soll. Der Kunde sei jedoch verpflichtet, bis zum 17. Juli 2020 seinen neuen Account zu aktivieren. Doch den beigefügten Link solltest du auf keinen Fall anklicken.

„Der Inhalt dieser Mail ist frei erfunden und soll unerfahrene Verbraucher zur Preisgabe sensibler Informationen bewegen“, warnt die Verbraucherzentrale auf ihrer Website. Im schlimmsten Fall könnten die Betrüger hinter der Mail ansonsten deine Daten nutzen, um in deinem Namen fragwürdige Online-Transaktionen durchzuführen.

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Daran erkennst du Phishing-Mails:

  • Der Text beinhaltet mehrere Rechtschreib- und Grammatikfehler.
  • Die Mail ist in einer Fremdsprache verfasst.
  • Du wirst nicht nicht mit deinem persönlichen Namen angesprochen, sondern beispielsweise mit „Sehr geehrter Kunde“. Banken sprechen ihre Kunden schriftlich immer namentlich an.
  • Der Verfasser fordert sie mit einer Deadline und der Androhung von Konsequenzen zu bestimmten Aktionen auf.
  • Du wirst in der Mail aufgefordert, deine PIN oder TAN einzugeben. Dazu würde eine Bank niemals über eine E-Mail aufforden.
  • Die Mail enthält angehängte Dateien. Auch das ist sehr unüblich für Banken, die externe Dokumente meist als Brief verschicken.
  • Über den „Mail-Header“ oder „Quelltext“ kannst du die IP-Adresse das Absenders übrprüfen.

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Die beste Lösung: Die Mail und ihren Inhalt einfach ignorieren.

Betrüger nutzen sogar Corona als Vorwand

Nur einen Tag später folgte direkt die nächste Warnung: Erneut sei eine Phishing-Mail im Umlauf und tarnt sich als Nachricht der Sparkasse. Diesmal nutzen die Verfasser sogar das Coronavirus, um an sensible Kundeninformationen zu gelangen. Die Mail mit dem Betreff „Ihre Sparkasse“ bittet aufgrund der weltweiten Pandemie darum, möglichst alle Bankgeschäfte komplett auf den Online-Service zu verlagern. Doch dafür müsste man auf einen Link klicken und seine Kundendaten auf den neusten Stand bringen, damit die Sparkasse über alle aktuellen Infos verfügt.

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Auch hier gilt wieder: Ignorieren! Die Mail ist ein reiner Täuschungsversuch. „Seien Sie zur Zeit besonders vorsichtig, wenn Sie Mails mit Inhalten zum Coronavirus erhalten“, so die deutliche Warnung der Verbraucherzentrale. „Öffnen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit keine Links und überprüfen Sie die Absenderadresse auf Seriosität.“ (at)

 
 

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