SpaceX-Start ins All: Doch Millionen Menschen wundern sich über DIESEN Stoff-Dinosaurier

Foto: dpa/ Twitter/ Montage

Cape Canaveral. Ein historischer Moment!

Nach knapp neunjähriger Pause sind erstmals wieder Astronauten von den USA aus zur Internationalen Raumstation ISS gestartet. Die US-Raumfahrer Robert Behnken und Douglas Hurley hoben am Samstag in einer „Crew Dragon“-Raumkapsel mit einer „Falcon 9“-Rakete vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral ab, wie Live-Bilder der US-Raumfahrtbehörde Nasa zeigten.

„Wir sind abgehoben“, teilte die Nasa per Kurznachrichtendienst Twitter mit. „Geschichte ist geschrieben worden.“ Millionen Menschen weltweit konnten den Moment des Abflugs live verfolgen und stellten ein merkwürdiges Tier im Cockpit der Rakete fest.

Hier kannst du den Start nochmal nachverfolgen:

NASA Live: Official Stream of NASA TV

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SpaceX startet ins All: Millionen Menschen reiben verwundert die Augen

Eine Kamera filmte die beiden Astronauten, wie sie beim Start in ihre Sitze gedrückt wurden. Doch sobald die Schwerelosigkeit einsetzte, schwebte plötzlich ein kleiner Dinosaurier durchs Bild. Was hat es damit nur auf sich?

Seit Jahren nehmen Astronauten Stofftiere mit auf die Reise ins All. Die Erklärung ist denkbar einfach: Sobald Null-G, also Schwerelosigkeit erreicht wird, fängt das Mitbringsel an zu schweben. Beim letzten SpaceX-Flug war eine kleine Weltkugel an Bord, von der Gründer Elon Musk sogleich ein Bild veröffentlichte:

Übrigens: Bereits 2013 flog ein Dinosaurier ins All. Damals nahm Astronautin Karen Nyberg das Plüschtier mit auf Reisen.

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SpaceX befördert Astronauten ins All

Am Sonntag sollen die beiden Astronauten an der ISS andocken und rund einen Monat bleiben. Es ist das erste Mal, dass mit SpaceX ein privates Raumfahrtunternehmen Astronauten zur ISS befördert.

Ein erster Teststart war am Mittwoch wegen schlechter Wetterbedingungen rund eine Viertelstunde vor dem Start abgebrochen worden. Auch vor dem zweiten Versuch hatten die Wetterbedingungen zunächst nur mäßig ausgesehen, dann hatten sich die Wolken aber rechtzeitig verzogen. Weltweit war der „LaunchAmerica“ betitelte Start mit Spannung erwartet worden.

Es handelt sich um den letzten Flugtest für den vom privaten Raumfahrtunternehmen SpaceX entwickelten „Crew Dragon“. SpaceX wurde vom Unternehmer Elon Musk gegründet und hat bislang nur Fracht zur ISS transportiert. Wegen der Corona-Pandemie war der Zugang zu dem Gelände des Weltraumbahnhofs im US-Bundesstaat Florida, wo normalerweise Besucher bei Starts zuschauen dürfen, stark eingeschränkt. US-Präsident Donald Trump war aber angereist.

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2011 sind zuletzt Astronauten zur ISS geflogen

Zuletzt waren im Sommer 2011 Astronauten mit der Raumfähre „Atlantis“ zur ISS geflogen. Danach mottete die US-Raumfahrtbehörde Nasa ihre Space-Shuttle-Flotte aus Kostengründen ein und war für Flüge zur ISS seither auf Russland angewiesen. Das war mit rund 80 Millionen Euro pro Flug in einer russischen Sojus-Kapsel nicht nur teuer, sondern kratzte auch mächtig am Ego.

Eigentlich waren eigene Flüge aus den USA zur ISS von der Nasa schon für 2017 angekündigt gewesen - im Zuge technischer Probleme, Finanzierungsschwierigkeiten und Umstrukturierungen nach der Wahl von US-Präsident Trump wurde das Projekt aber immer weiter aufgeschoben. (mit dpa)

 
 

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