Ski-Urlaub 2020: Trotz steigender Corona-Zahlen – diese beliebte Urlaubsregion will die Pisten für Urlauber öffnen

Ski-Urlaub 2020 in Deutschland? Daraus wird wohl nichts. Doch ein Land zieht nicht mit. (Symbolbild)
Ski-Urlaub 2020 in Deutschland? Daraus wird wohl nichts. Doch ein Land zieht nicht mit. (Symbolbild)
Foto: imago images / U. J. Alexander

Der Ski-Urlaub 2020 fällt wohl endgültig flach. Bis zum 20. Dezember gilt in Deutschland der Lockdown – vorläufig. Dass die Pisten danach wieder öffnen, ist mehr als fragwürdig. Doch trotz steigender Corona-Zahlen will ein Gebiet wieder öffnen.

Vor einigen Monaten geriet das Ski-Gebiet Ischgl in die Schlagzeilen. Dort sollen sich unzählige Menschen mit Corona infiziert und das Virus in ganz Deutschland verteilt haben. Um das nicht erneut erleben zu müssen, wollen Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich den Ski-Urlaub 2020 ad acta legen.

Ski-Urlaub 2020: Schweiz will Sonderweg

Den Anstoß dafür gab laut der „Hersfelder Zeitung“ Italiens Ministerpräsident Guiseppe Conte. Er forderte ein europaweites Verbot von Ski-Urlauben. Doch die Schweiz zieht nicht mit.

Innenminister Alain Berset sagte, dass man aus Druck von anderen Ländern nicht auf die Forderung reagieren würde. Dass die Schweiz einen Rufschaden erleiden könnte, sei ihm wohl klar.

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Das ist die Schweiz:

  • ein föderalistischer Bundesstaat in Mitteleuropa, das an Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Italien und Frankreich grenzt
  • Hauptstadt Bern
  • rund 8,6 Millionen Einwohner (Stand 2019), 41.285 Quadratkilometer groß
  • Amtssprachen: Deutsch, Französisch und Italienisch
  • seit 1848 die Schweiz, wie wir sie heute politisch kennen

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Dennoch will man die Ski-Gebiete offenhalten. Um nicht dennoch etwas gegen das Coronavirus zu unternehmen und dafür zu sorgen, dass dort kein zweites Ischgl entsteht, will man Beschränkungen einführen.

Laut einem Verordnungsentwurf soll die Gästezahl entweder auf zwei Drittel des Vorjahres oder auf 80 Prozent des Durchschnitts der vergangenen fünf Jahre reduziert werden. Eine Obergrenze von zwei Drittel soll es außerdem in den Bergbahnen geben.

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Einfach ins Restaurant gehen, ist dann auch nicht mehr drin. Ski-Urlauber dürfen das Geschäft dann nur noch betreten, wenn ein Tisch frei ist. Draußen darf nicht mehr gegessen werden.

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Die geplanten Maßnahmen in der Schweiz sehen viele Betreiber aber kritisch. Denn damit sei viel Aufwand verbunden, der noch vor Weihnachten so nicht umsetzbar sei so die „Hersfelder Zeitung“. (ldi)

 
 

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