Silvester-Bräuche: Heute solltest du unbedingt rote Unterwäsche tragen!

Silvester-Bräuche: Schon nach Weihnachten schmückt rote Unterwäsche die Schaufenster von Geschäften. (Symbolbild)
Silvester-Bräuche: Schon nach Weihnachten schmückt rote Unterwäsche die Schaufenster von Geschäften. (Symbolbild)
Foto: imago images / imagebroker

Den Übergang in das Neue Jahr feiern wir in Deutschland mit Bleigießen, Raclette, Böllern und Raketen.

In anderen Ländern sind die Silvester-Bräuche dagegen ganz anders. Dort geht es bei den verschiedenen Silvester-Bräuchen viel um Glück für das Neue Jahr.

Silvester-Bräuche: Essen spielt wichtige Rolle - aber nicht immer

Ebenso wie die Deutschen trinken die Franzosen viel Alkohol - wenn auch Champagner. Generell geben die Menschen in Frankreich ihr Geld an Silvester für Essen aus. Private Feuerwerke sind in vielen Städten verboten und stattdessen essen die Menschen am letzten Tag des Jahres geräucherten Lachs, Schnecken und Austern.

Um Essen geht es auch in Spanien und Portugal. Dort genießen die Menschen zwar keine Delikatessen, aber sie essen um Mitternacht mit jedem Glockenschlag eine Weintraube. Dabei müssen es exakt zwölf Trauben sein, wobei man bei jeder Traube einen Wunsch äußern darf. Verzählt oder verschluckt man sich, gehen die Wünsche dagegen nicht in Erfüllung. Schafft man es nicht, die Trauben bis zum letzten Glockenschlag zu verzehren, droht im neuen Jahr großes Unglück.

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In Argentinien gibt es den Weintrauben-Brauch ebenfalls. Zudem zerkleinern die Menschen dort schon den ganzen Tag über alte Akten und Papiere, um diese dann aus dem Fenster zu werfen.

Einen etwas anderen Silvester-Brauch gibt es in Bulgarien. Dort schmücken die Menschen einen bunt geschmückten Kirschbaum-Ast, mit dem Kinder dann in der Silvesternacht und am 1. Januar von Haus zu Haus ziehen. Sie schlagen den Bewohnern mit den Ästen auf den Rücken und wünschen dabei ein gesundes, glückliches und fruchtbares Jahr. Im Gegenzug erhalten die Kinder Süßigkeiten.

In Griechenland sollen Karten und Würfelspiele über das Schicksal im neuen Jahr entscheiden. Der Spiel-Gewinner soll ein glückliches neues Jahr haben. Aber auch der Verlierer geht nicht ganz leer aus. Er hat noch die Chance auf das große Liebesglück. Außerdem gibt es zum neuen Jahr einen Kuchen, in dem eine Münze versteckt ist. Jeder erhält ein Kuchenstück und hofft, die Münze dort zu finden. Dann kann er im neuen Jahr auf Glück hoffen.

Ganz simpel ist der Silvester-Brauch in Dänemark: Mit dem ersten Glockenschlag zu Mitternacht springen die Menschen dort von einem Stuhl ins neue Jahr. Das soll ihnen Glück bringen.

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Die Finnen machen sich dagegen etwas mehr Aufwand. Sie schmelzen ein Hufeisen ein und lassen es anschließend in eiskaltem Wasser erstarren. Daraus soll sich die Zukunft deuten lassen.

Brauch kann sogar tödlich enden

In Tschechien sagen die Menschen - ähnlich wie in Deutschland - anhand von Bleiklumpen ihr Schicksal für das Neue Jahr voraus. Doch vor allem haben sie einen anderen Brauch: Sie halbieren einen Apfel. Bilden die Kerne ein Kreuz, ist mit Unglück zu rechnen. Bilden sie dagegen einen Stern, bringt das neue Jahr Glück. Außerdem essen die Tschechen ein Mitternachtsessen aus Linsen. Diese symbolisieren dabei Geldmünzen und sollen Glück wie auch Geld bringen.

In Italien soll ein ganz anderer Brauch um die Frage nach dem Glück oder Unglück entscheiden: rote Unterwäsche. Die ist an Silvester ein Muss, um im nächsten Jahr Glück zu haben. Zudem gibt es Schweinshaxe mit Linsen. Die Linsen sollen dabei - ebenso wie in Tschechien - Geldmünzen darstellen und stehen für Reichtum sowie Wohlstand.

Den gefährlichsten Silvester-Brauch dürften die Japaner haben. Denn sie essen am Neujahrsmorgen klebrige Reisklößchen in großen Mengen. Die Reisklößchen sind so klebrig, dass bereits mehrere Menschen daran gestorben sind.

In Russland gibt es an Silvester Geschenke. Dann feiern die Russen zehn Tage den Jahreswechsel. Das neue Jahr beginnt wegen des alten Kalenders nämlich erst am 13. Januar.

 
 

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