Sex: Achtung, Rückruf! DIESES Verhütungsmittel ist nicht sicher

Sex: Betroffene sollten schnell einen Arzt aufsuchen. (Symbolbild)
Sex: Betroffene sollten schnell einen Arzt aufsuchen. (Symbolbild)
Foto: imago images / PhotoAlto

Achtung für diejenigen, die beim Sex ein bestimmtes Verhütungsmittel benutzen!

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) warnt vor einer Kupferspirale.

Sex: Akutes Risiko

Das BfArM hat eine Warnung rausgegeben, die den Trägerinnen von Intrauterinpessare (IUPs) - besser bekannt als Kupferspiralen - dringend dazu rät, einen Arzt aufzusuchen. Schließlich besteht das Risiko, dass die Kupferspirale, die beim Sex eine Schwangerschaft verhüten soll, nicht sicher ist.

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So können die Seitenarme brechen, ohne dass es die Trägerinnen bemerken. Konkret handelt es sich um die Kupferspiralen des Herstellers Eurogine und die seines deutschen Vertreibers Tomed GmbH. Das geht aus einem Schreiben des BfArM hervor.

Fünf Kundenschreiben an Ärzte verschickt

Dabei ist schon länger bekannt, dass die entsprechenden Verhütungsmittel ein Risiko für seine Trägerinnen darstellen können. Im Februar 2018 hatten Eurogine bzw. Tomed GmbH die Produkte „Ancora“ mit den Chargen 0114, 0614, 1114 und 0414 vom Markt genommen. Nur fünf Tage später erweiterten sie den Rückruf um die 1115, 0616, 1116, 0217, 0417 und 0917. Am 21. Februar 2018 waren dann auch die Produkte „Novaplus“ und „Gold T“ von dem Rückruf betroffen.

Im Juni sowie September 2019 machte der Hersteller die behandelnden Ärzte dann erneut auf die mögliche Gefahr aufmerksam.

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Trägerinnen sollten umgehend einen Arzt aufsuchen

In dem Schreiben heißt es: „Aufgrund der Tatsache, dass die IUPs auch ohne den Versuch der Entfernung unbemerkt brechen können, hält das BfArM im Ergebnis der behördlichen Risikobewertung die eigenverantwortlich getroffenen korrektiven Maßnahmen des Herstellers nicht für angemessen.“

Das BfArM fordert jetzt also, dass Eurogine die Ärzte nicht nur über die Gefahr informiert, sondern diese auch dazu anhält, die Trägerinnen aktiv einzubestellen. Die Ärzte sollten die Frauen aufklären, die korrekte Lage der Kupferspirale überprüfen und die beste medizinische Entscheidung treffen.

Trägerinnen einer derartigen Kupferspirale sollten demnach ihre behandelnden Ärzten aufsuchen und die korrekte Lage prüfen lassen. Außerdem bittet das Bonner Bundesinstitut die Trägerinnen sowie Ärzte darum, entsprechende Vorkommnisse dem BfArM zu melden. (nk)

 
 

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