Schweiz: Vier Frauen quälen Kollegin mit Dildo – ihre Rechtfertigung ist abscheulich

Schweiz: Weil eine Frau ihre Kollegin bei einer Behörde angeschwärzt hatte, wurde sie Opfer eines sadistischen Racheaktes. (Symbolbild)
Schweiz: Weil eine Frau ihre Kollegin bei einer Behörde angeschwärzt hatte, wurde sie Opfer eines sadistischen Racheaktes. (Symbolbild)
Foto: imago images / Milestone Media

Wegen eines schockierenden Racheakts müssen sich vier Frauen zwischen 23 und 29 Jahren, darunter zwei Schwestern, seit Donnerstag vor dem Bezirksgericht Zürich (Schweiz) verantworten.

Die alleinerziehende Hauptangeklagte (25) war von einer Kollegin (23) bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde angeschwärzt worden. Der Vorwurf: Sie würde ihr Kind im Auto eingesperrt lassen, während sie ausgehe. Das habe sich die 25-Jährige nicht gefallen lassen wollen und gemeinsam mit drei anderen Frauen ihre widerwärtige Rache geplant.

Schweiz: Frau schwärzt Kollegin an – und wird Opfer eines abartigen Racheakts

Aus der Anklageschrift gehen die schrecklichen Details der Tat vom März 2019 hervor. Die vier Frauen sollen ihr 23-jähriges Opfer an einem Parkplatz in Kloten (Kanton Zürich) entführt und in ein Waldstück gebracht haben. Dort sollen sie der jungen Frau das Mobiltelefon weggenommen und sie geschlagen, bedroht und beleidigt haben. Doch das war den vier Angeklagten wohl noch nicht genug.

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Sie brachten ihr Opfer laut Anklage in die Wohnung von einer der Beschuldigten. Dort zwangen sie die junge Frau, sich nackt vor eine Kamera zu begeben und sich in der Videoaufnahme selbst als Sexsüchtige darzustellen. Sie habe sich mit einem Dildo penetrieren und ihren Peinigern die Füße küssen müssen. Doch die Anklageschrift beinhaltete noch weitere abartige Vorwürfe.

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So sollen die vier mutmaßlichen Täterinnen ihrem Opfer mit eine Messer die Haare abgeschnitten und die 23-Jährige gezwungen haben, Steine zu schlucken. Erst in den frühen Morgenstunden setzten sie die Frau auf einem Parkplatz aus – nachdem sie ihr zuvor noch 300 Schweizer Franken abgenommen hatten, wie das Online-Portal „Blick“ berichtet.

Angeklagte schockt mit Aussage: „Sie hat ja einen Orgasmus bekommen“

Vor Gericht gestand die 25-jährige Hauptangeklagte, dass sie dem Opfer an dem Abend „eine Ohrfeige“ habe geben wollen, weil sie sie bei der Schutzbehörde angeschwärzt hatte. Doch dann sei das Ganze eskaliert. „Sexuelle Nötigung und Schlagen waren nicht geplant.“ Die 25-Jährige beschuldigt eine der Mittäterinnen, die Kontrolle über die Situation an sich gerissen zu haben und immer brutaler geworden zu sein.

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Doch die besagte Angeklagte stritt alles ab – und schockte den Richter mit ihren Aussagen. „Die Geschädigte kam freiwillig ins Auto. Sie wurde nicht geschlagen“, behauptete die Frau bei der Verhandlung. Sogar zu den sexuellen Handlungen mit dem Dildo habe man die 23-Jährige nicht gezwungen. Ihre unfassbare Argumentation: „Sie hat ja einen Orgasmus bekommen, das war also freiwillig.“

Darauf konnte der Richter nur noch mit bissiger Ironie antworten: „Hat sie sich die Geschädigte am Schluss auch noch bedankt für all die tollen Sachen, die sie erleben durfte?“ Die Verhandlung wird in der kommenden Woche fortgesetzt. (at)

 
 

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