Saturn: Kundin will Produkt zurückgeben und scheitert – der Grund ist nicht zu fassen „Pech gehabt“

Eine Saturn-Kundin wollte eine Fitness-Uhr zurückgeben. Doch so einfach war das ganz und gar nicht.
Eine Saturn-Kundin wollte eine Fitness-Uhr zurückgeben. Doch so einfach war das ganz und gar nicht.
Foto: imago images / Future Image

Rückgabe bei Saturn verweigert!

Nach Weihnachten Geschenke umzutauschen, wird durch den Lockdown aktuell erschwert. Doch unmöglich ist es nicht. Eine Saturn-Kundin wollte den Service ebenfalls nutzen und ihre Fitness-Uhr zurückgeben. Doch Saturn verweigerte die Rückgabe mit einer unfassbaren Antwort: „Pech gehabt“.

Larissa aus Hamburg startete einen Hilferuf in einer Facebook-Gruppe, berichtet unser Partnerportal MOIN.DE. Sie hatte vor den Feiertagen online bei Saturn bestellt. Ihre Fitness-Uhr von „Huawei“ kam auch rechtzeitig an.

Saturn-Kundin startet Hilferuf

Dennoch wollte sie es zurückgeben. Der Elektronik-Fachmarkt verweigerte den Umtausch gegen Geld aber. Saturn berief sich auf einen „Irrtum“ auf der Webseite. Was ist passiert?

Anfang Dezember kaufte Larissa die Uhr im Online-Shop von Saturn. Dabei wurde ihr die Rückgabe-Frist 31. Dezember 2020 angezeigt. Normalerweise gibt es ein gesetzliches Rückgaberecht von zwei Wochen.

„Das machen die ja jedes Jahr wegen Weihnachten“, sagt Larissa im Gespräch mit MOIN.DE. Als sie nach den Weihnachten dann auf die Saturn-Webseite schaute, stand dort plötzlich: „verlängerte Rückgabe bis Ende März“.

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Das ist Saturn:

  • Media-Saturn ist Betreiber einer deutschen Elektronik-Fachmarktkette, die zugleich die größte Europas ist.
  • Das Unternehmen fasst die ehemals eigenständigen Elektrohandelsketten Media Markt und Saturn zusammen.
  • Eigene Unternehmen Media Markt oder Saturn gibt es entgegen einer weit verbreiteten Annahme nicht mehr.
  • Lediglich die beiden Marken existieren unabhängig voneinander fort.
  • Saturn-Geschäfte werden häufig in Innenstädten platziert.
  • Media-Märkte hingegen werden eher in „auf der grünen Wiese“ liegenden Einkaufszentren eingerichtet.

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Super, dachte sich Larissa. Um wirklich sicherzugehen, dass die Fristangabe stimmt, kontaktierte sie schriftlich den Kundenservice. Der bestätigte die Frist. „Ich dachte mir: Okay, wegen des Lockdowns sind die so nett und haben die Rückgabe verlängert“, so Larissa.

Saturn: Freche Reaktion

Sie ließ sich also Zeit, die Uhr bei Saturn zurückzugeben. Als sie dann Anfang der Woche auf die Webseite schaute, sei der Hinweis plötzlich verschwunden gewesen. Daraufhin kontaktierte sie den Kundenservice erneut. Dann der Schock: Es soll sich um einen Fehler gehandelt haben. Keine Rückgabe bis Ende März!

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Larissa ist sich sicher: „Das war über Wochen falsch!“ Jetzt sitzt sie auf der Uhr im Wert von 63 Euro. Am Dienstag rief sie noch einmal beim Kundenservice an: „Dort meinte der Mann zu mir frech: 'Pech gehabt, wie können sie glauben, dass es mehr als ein Monat ist'.“

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Larissa ist wütend über die Reaktion von Saturn: „Es war schließlich nicht mein Fehler. Ich habe extra nachgefragt, ob das stimmt. Dann bekomme ich so eine freche Antwort. Unfassbar.“

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Unser Partnerportal hat bei Saturn nachgefragt, wie es zu dem Fehler kommen konnte. Was das Unternehmen antwortete und wie es mit Larissas Uhr weiterging, liest du bei MOIN.DE. (ldi)

 
 

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