Sachsen: Nächster Skandal! Geschäft wünscht „deutschen Familien“ frohe Weihnachten

Sachsen: Der Ladenbesitzer hat offenbar eine eindeutige Botschaft. (Symbolbild)
Sachsen: Der Ladenbesitzer hat offenbar eine eindeutige Botschaft. (Symbolbild)
Foto: imago images / Pius Koller

Erst vergangene Woche sorgte ein Skandal aus Dresden in Sachsen für Aufruhr. Ein Busfahrer hatte einen Zettel an die Busscheibe geklebt mit den Worten: „Diesen Bus steuert ein deutscher Fahrer.“

Jetzt sorgt ein ähnlicher Fall in Sachsen wieder für Aufregung.

Sachsen: Ladenbesitzer hat klare Botschaft

An den Schaufensterpuppen eines Geschäfts in Schneeberg in Sachsen hat offenbar der Ladenbesitzer mehrere gelbe Zettel aufgehangen, die eine klar rassistische Botschaft haben.

Dort ist geschrieben: „Allen deutschen Familien ein ruhiges und friedliches Weihnachtsfest.“ Dazu betont er, dass er ausschließlich deutsche Familien anspricht. Denn das Wort „deutschen“ hat er unterstrichen.

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Auf einer anderen Schaufensterpuppe wirbt der Ladenbesitzer mit der Aufschrift: „Wir wollen hier weg!“ Dahinter ist ein Lachsmiley geschrieben. Diese Puppe streckt ihren rechten Arm schräg nach oben. Wie genau der Ladenbesitzer das meint, lässt sich wohl nur erahnen.

Bei dem Geschäft soll es sich um ein leer stehendes Geschäft handeln, das sich direkt am Marktplatz der Stadt Schneeberg befinde. Die Bild-Zeitung schreibt, dass die Puppe noch am Sonntag einen erhobenen Arm hatte.

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Als Polizisten am Geschäft anrückten, um sich vor Ort ein Bild von den Schaufensterpuppen zu machen, war der Arm der Puppe jedoch nicht mehr erhoben. Der Kriminaldienst werde die ausgehangenen Zettel aber auf ihre strafrechtliche Relevanz prüfen, schreibt die Bild.

Bürgermeister distanziert sich

Währenddessen sagt der Ladenbesitzer: „Ich kann doch allen deutschen Landsleuten schöne Weihnachten wünschen. Ich weiß doch nicht, ob die anderen überhaupt Weihnachten feiern.“

Fotos zeigen die Puppen - sowie auch den erhobenen Arm einer Puppe:

Der Bürgermeister der Stadt sieht das anders als der Ladenbesitzer. Er macht klar: „Wir sind eine weltoffene Stadt und distanzieren uns von derartigen Äußerungen. Leider haben wir momentan keine rechtliche Handhabe, die Schilder entfernen zu lassen.“ Der Ladenbesitzer sei allerdings schon bekannt für seine provokanten Äußerungen. (nk)

 
 

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