Sachsen: Hitler-Double parkt neben Polizei – was ein Beamter macht, sorgt für entsetzte Gesichter

Ein Polizist in Sachsen sieht ein Hitler-Double – seine Reaktion schockiert! (Symbolbild)
Ein Polizist in Sachsen sieht ein Hitler-Double – seine Reaktion schockiert! (Symbolbild)
Foto: imago/Eibner

Augustusburg. Ein Mann in Sachsen fährt als Adolf Hitler verkleidet beim Biker-Treff vor. Als wäre diese Geste nicht geschmacklos genug, wird sie durch eine unerwartete Reaktion noch schockierender!

Sachsen: Mit dieser Reaktion hätte niemand gerechnet

Als das Militärmotorrad mit Adolf Hitler im Beiwagen am Schloss Augustusburg in Sachsen ankommt, reagieren die Passanten unterschiedlich.

Manche staunen, manche lachen, andere haben starre Mienen. Doch die meisten zücken ihre Handys, halten das Diktator-Double mit der Kamera fest – auch ein Beamter der Polizei Sachsen!

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Denn als der Motorradfahrer seine Maschine inklusive Beiwagen provokant rückwärts neben einem Polizeiwagen parkt, lacht der Polizist, filmt das Militärgespann aus dem Autofenster heraus.

Sachsen: Diese ernsthaften Folgen hat der geschmacklose Gag

Ein Video des Vorfalls geht durch die sozialen Medien, löst auf Twitter Bestürzung und Wut aus:

  • „Diese Irren sind voll krank. Lassen selbsternannte #Nazis einfach tun und lassen, was sie wollen. Aber ich vermute, wehe es kommt jemand und meckert den Möchtegern-Adolf an, dann wird die #Staatsmacht durchgreifen.“
  • „Unglaublich widerlich. Und die Polizei schaut zu und filmt mit dem Habdy. Solche Polizisten sorgen dafür, dass mein Vertrauen in die Polizei gleich Null ist.“
  • „Den Bullen geht es gut solange sie mit Nazis kuscheln und gegen Linke schlagen können.“
  • Selbst die Polizei Sachsen kommentiert: „Das Verhalten des Kollegen ist nicht zu akzeptieren. Diesbezüglich wird eine eingehende Auswertung mit ihm erfolgen. Ein Einschreiten und Unterbinden in der Szenerie wäre einzig richtig gewesen.“

Neben der öffentlichen Wut muss der Polizeibeamte möglicherweise auch mit dienstrechtlichen Konsequenzen zurecht kommen.

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Laut eines Sprechers hat der Betroffene seinen Fehler zwar in einem Gespräch mit der Leitung der Polizeidirektion Chemnitz eingesehen – trotzdem stellte die Situation beim Biker-Treff eine Störung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung dar, in die er hätte eingreifen müssen, anstatt sich zu amüsieren.

Auch der falsche Adolf Hitler muss sich verantworten. Im Raum stehen der Verdacht des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und der Volksverhetzung. (dpa,kv)

 
 

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