Rewe: Rentner von Supermarkt enttäuscht – „Rewe lebt noch in der Steinzeit“

Der Meinung eines Rentners zufolge habe der Supermarkt noch einiges zu Lernen.
Der Meinung eines Rentners zufolge habe der Supermarkt noch einiges zu Lernen.
Foto: imago images / Waldmüller

In einem ausführlichen Beitrag auf Facebook klagt ein Rentner Rewe sein Leid. Darin echauffiert er sich über die Marktführung und hat sogar Verbesserungstipps an das Unternehmen.

Ein besonderes Thema hat es dem Mann nämlich angetan und er appelliert an Rewe dieses in Zukunft besser umzusetzen.

+++ Rewe: Große Neuerung an der Kasse – und das noch 2020! +++

Rewe: Facebook-Nutzer beschwert sich bei Konzern

In einem flammenden Plädoyer setzt sich der Facebook-Nutzer für einen Lieferdienst für Lebensmittel ein. Dieser wird zurzeit nur innerhalb von Städten angeboten. Menschen, die auf dem Land leben seien daher abgeschottet, vor allem ältere Menschen und diejenigen, die kein Auto besäßen.

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Das ist Rewe:

  • Rewe wurde 1927 in Köln gegründet
  • Damals schlossen sich 17 Einkaufsgenossenschaften zusammen
  • Der Name leitet sich von „Revisionsverband der Westkauf-Genossenschaften" ab
  • Es gibt rund 3.300 Rewe-Filialen (Stand 2020)
  • Rund 140.000 Mitarbeiter sind bei Rewe beschäftigt

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„Da lebt REWE noch in der Steinzeit“, wirft er dem Supermarkt vor. Er wäre sogar dazu bereit einen Aufpreis für das Liefern seiner Einkäufe zu zahlen. Schließlich würden dem Unternehmen einige Gewinne durch die Lappen gehen, durch die Kunden, die Rewe auf dem Land nicht erreiche.

Stattdessen beschwert sich der Rentner über das verfügbare Lieferunternehmen: „Für die Landbevölkerung gibt es nur den sehr teuren "My Time" (Bünting, aus Ostfriesland, der sich dumm und dämlich an der Landbevölkerung verdient), er lässt sich alles bezahlen!“. Seiner Meinung nach könne Rewe das Problem ganz einfach lösen und mit einem eigenen Lieferdienst die Konkurrenz ausstechen.

Kunde liefert Verbesserungsvorschläge

„Wann wird bei REWE ein Umdenken stattfinden? Man muss nicht täglich denselben Ort anfahren, man kann Touren für jede Woche zusammenstellen!“, schlägt er dem Konzern außerdem vor. Er sei gelernter Kaufmann und könne Rewe bei der Realisierung eines Lieferkonzeptes behilflich sein. Er warte nämlich bereits seit neun Jahren darauf, dass er und seine Nachbarschaft endlich einfacher an Lebensmittel gelangen könne.

Der Markt hat sich der Kritik angenommen und versichert dem aufgebrachten Mann sich um das Problem zu kümmern. „Dann wirst du benachrichtigt, sobald es den Lieferservice auch in deiner Gegend gibt. Vielleicht wäre in der Zwischenzeit ja unser Paketservice etwas für dich? Mit diesem kannst du dir auch länger haltbare Lebensmittel direkt zu dir nach Hause liefern lassen“, versucht der Kundenservice die Situation zu schlichten.

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Dieses Angebot kommt für den Rentner allerdings nicht infrage. Schließlich könne er sich nicht nur von länger haltbaren Produkten ernähren. Für ihn steht fest: „Ich habe mich schon vor Jahren angemeldet, doch ist bis heute nichts geschehen! Ich glaube nicht mehr daran!“. (neb)

 
 

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