Rewe geht neuen Weg: DAS wird in Zukunft deutlich teurer

Rewe: Die Erfolgsgeschichte der Supermarktkette

Rewe: Die Erfolgsgeschichte der Supermarktkette

Die Rewe Group mit Sitz in Köln ist eine der größten Handelskonzerne Deutschlands. Zu ihr zählen nicht nur die Supermarktkette Rewe. Dazu gehört auch Penny, Toom, Billa in Österreich, DER Touristik Deutschland und Lekkerland.

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Satte Preiserhöhung bei Rewe!

Klar, wer Öko-Produkte will und am liebsten Obst, Gemüse oder Fleisch vom lokalen Bauern kaufen möchte, muss tiefer in die Tasche greifen. Rewe macht jetzt ernst, geht den gleichen Weg und wird den Preis für Schweinefleisch mächtig nach oben schrauben.

Die nächste Grillsaison wird also teurer, kauft man das Fleisch von Rewe oder auch Penny.

Rewe geht neuen Weg: DAS wird in Zukunft deutlich teurer

Rewe und Penny wollen bis Sommer 2022 rund 95 Prozent, also quasi das gesamte Schweinefrischfleisch-Sortiment, auf deutsche Herkunft umstellen. Man wolle der heimischen Landwirtschaft ein wichtiges Zeichen zur Unterstützung senden und sich dazu bekennen, dass Geburt, Aufzucht, Mast, Schlachtung und Verarbeitung in Deutschland stattfinden. Das berichtet das Fach-Portal „Top Agrar“.

Schon Ende 2020 hatte die Rewe Group, zu der neben Rewe auch Penny gehört, den Schweinebauern zugesichert, dass die Beschaffungspreise bei Schweinefleisch bezahlt würden, die dem Marktniveau VOR Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest entsprechen.

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Das ist Rewe:

  • Rewe wurde 1927 in Köln gegründet
  • Damals schlossen sich 17 Einkaufsgenossenschaften zusammen
  • Der Name leitet sich von „Revisionsverband der Westkauf-Genossenschaften“ ab
  • Es gibt rund 3.300 Rewe-Filialen (Stand 2020)

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Damals ist der Exportmarkt wegen der Krankheit quasi zusammengebrochen, der Schweinefleisch-Preis auf dem Weltmarkt kollabiert. Für viele Schweinebauern hat es sich kaum noch rentiert, die Tiere zu mästen und zu verkaufen. Ab September 2021 will Rewe diese Zahlungen nochmal erhöhen.

Rewe will heimische Schweinebauern unterstützen

Rewe-Vorstand Hans-Jürgen Moog: „Die akute Krise der deutschen Schweinebauern hält unvermindert an, die Lage am Markt ist dramatisch. Mit unserem Bekenntnis zur deutschen Herkunft unseres Frischfleischsortiments im Bereich Schwein sowie der Erhöhung unserer Mindestpreis-Zahlungen bekräftigen wir unsere Zusagen für eine langfristige und nachhaltige Stärkung der heimischen Landwirtschaft.“

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Und weiter: „Wir stehen zu unserem Wort und geben unseren Partnern verlässliche und sichere Perspektiven unter anderem bei Mengenabnahmen, bei der Vermarktung und bei den Preisen.“ Klar ist: Die erhöhten Zahlungen werden an den Kunden weitergereicht, der dann mehr zahlen muss.

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Na, immerhin weiß man dann auch, dass es wirklich bei einem Schweinebauern ankommt, der die Tiere gesund, tierfreundlich und nachhaltig mästet... (mg)