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Rewe: Werbe-Prospekt sorgt für Ärger – Grüne wegen Süßigkeiten außer sich

Rewe: Die Erfolgsgeschichte der Supermarktkette

Die Rewe Group mit Sitz in Köln ist eine der größten Handelskonzerne Deutschlands. Zu ihr zählen nicht nur die Supermarktkette Rewe. Dazu gehört auch Penny, Toom, Billa in Österreich, DER Touristik Deutschland und Lekkerland.

Die Supermarktkette Rewe sorgt mit einem Werbeprospekt für Proteste. Die Verbraucherzentrale Bayern machte ihren Unmut deutlich und sogar eine prominente Politikerin der Grünen treibt die Werbung auf die Palme.

Warum Rewe so massiv in der Kritik steht, liest du in diesem Artikel.

Rewe handelt sich Ärger mit Werbung zum Schulanfang ein

Zum Schulstart in NRW hat Rewe „leckere Begleiter für den Schulalltag“ vorgestellt. Doch die beworbenen Produkte sorgen für Ärger! Pomm-Bär-Chips, Nic Nac’s, Kinder Riegel oder Nesquik-Schoko-Cornflakes? Solche und weitere ziemlich zucker- und kalorienhaltige Lebensmittel bietet Rewe ausgerechnet zum Beginn des neuen Schuljahres für Kinder an? Das ist daneben, findet die Verbraucherzentrale Bayern.

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Mehr über Rewe:

  • Das Unternehmen wurde 1927 gegründet.
  • Hauptsitz des Konzerns ist in Köln.
  • Rewe steht für Revisionsverband der Westkauf-Genossenschaften
  • Auch die Ketten Penny, Billa, Toom und weitere gehören zur Rewe-Group.
  • Zweites Standbein der Rewe-Group ist der Bereich Touristik.

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Pomm-Bär-Chips, Nic Nac’s, Kinder Riegel oder Nesquik-Schoko-Cornflakes? Solche und weitere ziemlich zucker- und kalorienhaltige Lebensmittel bietet Rewe ausgerechnet zum Beginn des neuen Schuljahres für Kinder an? Das ist daneben, findet die Verbraucherzentrale Bayern.

Kritik an Rewe: „Fehlen noch Energy-Drinks und BiFi“

Über Twitter meckern die Verbraucherschützer über das Prospekt. Obwohl Rewe auf der Website „viele gute Dinge über ausgewogenen Kinder-Ernährung“ veröffentlich habe, bewerbe man nun diese Produkte? „Hier scheinen bei der Auswahl eher die Werbeeinnahmen ausschlaggebend zu sein“, mutmaßt die Verbraucherzentrale.

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Auch andere Menschen auf Twitter sehen das so: „Fehlen noch Energy-Drinks“, meint ein Kommentator offenbar sarkastisch. Ein anderer schlägt noch Bifi-Salami für die Auswahl vor.

Renate Künast, frühere Bundesministerin für Ernährung und Verbraucherschutz, schaltet sich ebenfalls in die Diskussion ein. Die Grüne hat auch eine klare Meinung zum Werbeprospekt von Rewe. „Außer dem Käse-Gurkenbrot links oben, das allerdings nicht zum Verkauf angeboten wird, ist nichts davon Nahrungsmittel für den Schulalltag“, so ihre Schelte über Twitter.

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Lecker, nicht gesund: Ist die Rewe-Schelte unbegründet?

Einige Netz-Kommentatoren verteidigen Rewe aber auch. Auf den Werbeseiten stehe schließlich lediglich „leckere Begleiter für den Schulalltag“ – lecker, nicht gesund. Dass den meisten Kindern Produkte wie die Oreo-Kekse oder Prinzenrollen, die ebenfalls in der Auswahl aufgeführt sind, schmecken, dürften tatsächlich weder Renate Künast noch die Verbraucherzentrale bestreiten.