Rewe: Kundin geht im Supermarkt einkaufen – dann wird sie böse überrascht: „Ist das euer Ernst?“

Rewe: Als eine Kundin nach dem Einkauf zu ihrem Auto zurückkehrte, traute sie ihren Augen kaum. (Symbolbild)
Rewe: Als eine Kundin nach dem Einkauf zu ihrem Auto zurückkehrte, traute sie ihren Augen kaum. (Symbolbild)
Foto: imago images / Waldmüller

Berlin. Unschönes Ende eines Einkaufs bei Rewe.

Eine Kundin hatte in einem Rewe in Berlin-Reinickendorf einen Wochenendeinkauf für ihre Familie getätigt. Als sie jedoch auf den Parkplatz zu ihrem Auto zurückkehrte, war ihre Laune schlagartig im Keller.

Rewe: Kundin tobt wegen Strafzettel – „Ich komme nicht wieder“

Denn an ihrem Auto fand sie einen Strafzettel wieder. Weil sie Parkscheibenpflicht vor der Rewe-Filiale nicht beachtet hatte, solle die Kundin nun 24,50 Euro zahlen. Doch die Frau will das nicht einsehen. „Ist das Euer Ernst?“, fragt sie auf Facebook.

„Mein Kassenzettel zeigt ganz genau die Uhrzeit auf dem Strafzettel“, meint die Kundin. Sie verteidigt ihren Fehler als „Versehen“. Sie habe zum ersten Mal in der besagten Rewe-Filiale eingekauft, das Hinweisschild zur Parkscheibenpflicht habe sie nicht gesehen.

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Das ist Rewe:

  • Rewe wurde 1927 in Köln gegründet
  • Damals schlossen sich 17 Einkaufsgenossenschaften zusammen
  • Der Name leitet sich von „Revisionsverband der Westkauf-Genossenschaften" ab
  • Es gibt rund 3.300 Rewe-Filialen (Stand 2020)

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„Es müsste eigentlich möglich sein, als Kunde das Versehen aufzuklären“, schreibt sie auf der Facebook-Seite von Rewe. „Aber ihr müsst ja gleich die höchste Eskalationsstufe fahren. Das ist typisch Berlin und ich finde das absolut übertrieben. Keine Angst, ich komme nicht wieder.“

Rewe antwortet wütender Kundin

Von den anderen Usern in den Kommentaren bekommt die Kundin jedoch keine Rückendeckung. Ihre Argumente, das Schild übersehen oder den Kopf zu voll mit anderen Dingen gehabt zu haben, überzeugen die Nutzer nicht. „Immer schön die Schuld auf andere schieben“, wirft ihr eine Userin vor. Eine andere schreibt: „Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Fällt ja gar nicht auf, das in anderen Autos eine Scheibe ist.“

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Doch wie äußert sich Rewe selbst zu dem Vorfall? „Grundsätzlich möchten wir unsere Parkplätze für Kunden kostenfrei anbieten“, schreibt der Händler in einer Antwort unter dem Facebook-Beitrag der Kundin. „Da es jedoch an vereinzelten Standorten ein Problem mit Dauerparkern gibt, haben wir uns hier für Parkplatzregelungen via Parkscheibe und deren Überwachung über unseren externen Dienstleister entschieden.“

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„Werden diese Regelungen eingehalten, bleibt das Parken bei uns natürlich weiterhin kostenfrei“, betont Rewe. Die Kundin wird mit ihrem Anliegen an den besagten Dienstleister weiter verwiesen. (at)

 
 

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