Rewe: Wegen Corona – auf DIESEN Service müssen einige Kunden verzichten

Rewe hat – wie alle Supermärkte – während der Corona-Pandemie mit besonderen Herausforderungen zu kämpfen. (Symbolfoto)
Rewe hat – wie alle Supermärkte – während der Corona-Pandemie mit besonderen Herausforderungen zu kämpfen. (Symbolfoto)
Foto: imago images/Horst Galuschka

Supermärkte wie Rewe sehen sich während der Corona-Krise vor besonderen Herausforderungen. Dass dabei nicht immer alles rund läuft, ist verständlich.

Daher müssen sich auch Rewe-Kunden auf gewisse Änderungen einstellen.

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Rewe: Schwierigkeiten beim Lieferdienst

Besonderer Beliebtheit erfreut sich in Corona-Zeiten der Lieferdienst von Rewe. Das Problem: Auf den Service wollen momentan so viele Menschen zurückgreifen, dass Kunden in manchen Regionen zunächst leer ausgehen müssen.

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Das ist Rewe:

  • Rewe wurde 1927 in Köln gegründet
  • Damals schlossen sich 17 Einkaufsgenossenschaften zusammen
  • Der Name leitet sich von „Revisionsverband der Westkauf-Genossenschaften“ ab
  • Es gibt rund 3.300 Rewe-Filialen (Stand 2020)

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So beschwert sich ein Kunde auf der Facebook-Seite von Rewe: „Was ist eigentlich beim Rewe-Lieferdienst in Berlin los? Seit über einer Woche und in nächster Zeit keine Lieferzeitfenster mehr verfügbar in meiner Region.“

Und weiter schreibt der Kunde: „Wenn man mal in andere PLZ-Bereiche schaut, dann liefert Rewe nur noch ausschließlich im Süden von Berlin, woanders nicht mehr.“

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Rewe bezieht Stellung

Kaum hatte der Kunde seine Probleme geschildert, folgte eine Antwort von Rewe: „Es tut uns leid, dass du keinen Liefertermin erhalten hast. Aufgrund der aktuellen Situation ist unser Lieferservice schneller als üblich ausgebucht.“ Gleichzeitig nennt Rewe eine weitere Option: „Als Alternative kannst du dir gerne einmal unseren Abholservice ansehen.“

Was den Kunden allerdings so stört: „Es ist aber schon verwunderlich: 60 bis 70 Prozent des Berliner Stadtgebietes konnte/kann Rewe zumindest diese und kommende Wochen zu keiner Tageszeit liefern. In den restlichen 30 Prozent des Stadtgebietes gibt es Lieferzeitfenster im Überfluss zu jeder Tageszeit. Da könnte man doch Lieferzeit Kapazitäten abgeben.“

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Ganz so einfach, wie der Kunde sich das vorstellt, ist es wohl nicht. Speziell in der aktuellen Corona-Lage brauchen Supermärkte wie Rewe ihre logistischen Ressourcen schließlich nicht nur für die Lieferung von Waren an den Endkunden.