Rewe verkündet Änderung im Sortiment – auch Ja!-Produkte betroffen

Rewe: Die Supermarkt-Kette verkündet eine Änderung im Sortiment. An einer Sache kann dadurch gespart werden. (Symbolbild)
Rewe: Die Supermarkt-Kette verkündet eine Änderung im Sortiment. An einer Sache kann dadurch gespart werden. (Symbolbild)
Foto: dpa

Rewe ist bei den deutschen Konsumenten durchweg beliebt und gilt als Supermarktkette der eher teuren, aber hochwertigen Lebensmittel. Mit einem Umsatz von 24,5 Milliarden Euro und über 3.600 Märkten gehört Rewe zu den führenden Unternehmen im deutschen Lebensmitteleinzelhandel.

Was das Thema Umweltverschmutzung und Verpackungsmüll betrifft hagelt es jedoch auch für Rewe teilweise große Kritik. Doch dagegen will die Supermarktkette jetzt angehen.

Mit einer kleinen Veränderung im Sortiment, leitet Rewe jetzt große Ziele ein.

Rewe: Supermarkt spart 69 Tonnen Plastikmüll

Weniger Verpackungen im Sortiment – das wünschen wir uns von allen Supermärkten und Discountern bei denen wir unsere Einkäufe tätigen. Rewe will dem jetzt einen Schritt näherkommen.

Ab März 2021 wird die Supermarktkette damit beginnen, satte 69 Tonnen Plastikmüll im Jahr einzusparen.

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Das ist Rewe:

  • Rewe wurde 1927 in Köln gegründet
  • Damals schlossen sich 17 Einkaufsgenossenschaften zusammen
  • Der Name leitet sich von „Revisionsverband der Westkauf-Genossenschaften“ ab
  • Es gibt rund 3.300 Rewe-Filialen (Stand 2020)

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Zumindest bei allen 500-Gramm-Bechern Naturjoghurt soll dann auf den zusätzlichen Plastikdeckel verzichtet werden. Der Verzicht von Plastikdeckeln bei 500-Gramm-Beckern Soja-Joghurt der Eigenmarken „ja!“ und „REWE Beste Wahl“, folgt dann ab April.

Wer den großen Joghurtbecher jedoch nicht in einer Sitzung leer essen möchte, der kann sich bei Rewe demnächst zwei wiederverwendbare Mehrwegdeckel aus Platin-Silikon für 99 Cent dazukaufen.

Rewe: Große Ziele bis 2030 – Supermarkt strebt absolute Nachhaltigkeit an

Dass die Umwelt allein damit nicht gerettet wird, ist auch dem Lebensmitteleinzelhandel bewusst.

Daher strebt Rewe bis Ende 2030 an, sämtliche Verkaufs- und Servicepackungen der Rewe-Eigenmarken wo möglich zu vermeiden, zu reduzieren oder umweltfreundlicher zu gestalten. Darunter zählt beispielsweise auch die Marke „Ja!“.

Sämtliche Kunststoffverpackungen, die nicht vermieden werden können, sollen bereits bis Ende 2025 recyclebar werden. Darüber hinaus will Rewe bei seinen Eigenmarken insgesamt 20 Prozent weniger Kunststoff verwenden.

+++ Rewe: Kunde will sich Toast mit Hähnchenbrust machen – als er die Packung öffnet, wird es ekelig +++

Das sind große Ziele des Lebensmitteleinzelhändlers, auf dessen Erfüllung die Verbraucher bislang nur hoffen können. Ob es sich hierbei lediglich um leere Versprechen oder die tatsächliche Fürsorge unserer Umwelt handelt, gilt in den nächsten Jahren herauszufinden.

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Weitere Rewe-News:

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Immerhin ging Rewe bereits als Vorreiter der Branchen mit gutem Vorbild voran. Unter anderem wurden in den Märkten bereits sämtliche Plastiktüten und Plastik-Einweg-Geschirre abgeschafft.

Auch beim Bio-Obst und -Gemüse verzichtet man weitestgehend auf die Plastikverpackungen. Stattdessen können in den Rewe-Märkten Mehrwegfrischenetze gekauft werden. (dpa/mkx)

 
 

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