Österreich: In DIESEN Märkten musst du jetzt Geld für eine Schutzmaske zahlen – Kunden rasten aus

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In Jena ist sie bereits Pflicht: Die Atem- und Nasen-Schutzmaske. In der Thüringer Stadt müssen die Menschen, wenn sie bei Rewe und Co einkaufen, zwingend den Schutz tragen, um das Infektionsrisiko klein zu halten. Diese Vorschrift gilt bislang in Deutschland nur dort.

Doch viel deutet darauf hin, dass das Tragen von Schutzmasken bald bundesweit zur Pflicht wird. Und da könnten Rewe Group-Kunden extra zur Kasse gebeten werden.

Rewe Group bittet in Corona-Krise zur Kasse

In Österreich ist das schon der Fall. Dort ist das Tragen von Masken bereits in allen Supermärkten Pflicht. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat in einer Pressekonferenz am Montag daraufhingewiesen, dass Supermärkte dafür Geld verlangen können, so lange sie damit keinen Gewinn erzielen.

Bei Billa in Österreich - gehört zur Rewe Group - müssen Kunden, die nichts zum Bedecken von Mund und Nase dabei haben, für eine Schutzmaske einen Euro hinblättern. Wer das nicht will, darf nicht im Supermarkt einkaufen.

Kunden laufen Sturm

„Natürlich ist in unseren Filialen niemand gezwungen, diese Masken zu kaufen. Uns sind alle Kunden willkommen, wir weisen niemanden ab, so lange Mund und Nase in der Filiale bedeckt sind“, sagt Marcel Haraszti, Rewe-Vorstand, gegenüber orf.at.

Pikant: Bei fast allen anderen Konkurrenz-Supermärkten werden die Masken kostenlos an die Kunden verteilt. Was die Billa-Kunden noch mehr aufregt, ist der Preis. Denn eine Schutzmaske kostet im Schnitt 30 Cent. Somit sind die Masken bei Billa mehr als drei Mal so teuer wie üblich.

Etliche Nutzer kontaktieren die Rewe Group per Facebook. Sind sauer und lassen ihrer Wut freien Lauf.

Hier einige Posts:

Etwa 1,9 Millionen Schutzmasken werden täglich bei Billa in Österreich an die Kunden verteilt.

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Doch wie die Rewe Group gegenüber orf.at beteuert, würde das Unternehmen keinen Cent an den Masken verdienen. Rewe würde sogar noch selbst draufzahlen. Ein Trost für alle verärgerten Kunden: ein Schal, ein Tuch und auch eine selbstgenähte Maske sind ebenfalls als Schutz im Markt erlaubt.

Ob die Supermarktkette bald auch in Deutschland Geld für Schutzmasken nimmt, ist noch nicht klar. (ldi)

 
 

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