Real: Einigung mit Käufer erzielt – DAS bedeutet es für die Filialen

Real: Handelskonzern Metro verkauft seine kriselnde Supermarktkette an den Immobilieninvester X-Bricks. (Symbolbild)
Real: Handelskonzern Metro verkauft seine kriselnde Supermarktkette an den Immobilieninvester X-Bricks. (Symbolbild)
Foto: imago images / Udo Gottschalk

Paukenschlag bei Real!

Die angeschlagene Supermarktkette, die im Geschäftsjahr 2018/19 tiefrote Zahlen geschrieben hatte, wird den Besitzer wechseln. Handelskonzern Metro verkauft Real an den Immobilieninvestor X-Bricks.

Real-Verkauf: Was passiert mit den Filialen und Mitarbeitern?

X-Bricks zahlt dafür etwa rund 300 Millionen Euro an Metro. Allerdings rechnet Metro auch mit Nettoeinnahmen von über 1,5 Milliarden Euro – der Konzern verkauft nicht nur Real, sondern auch einen Mehrheitsanteil am chinesischen Geschäft.

Doch was bedeutet das für die 277 Real-Märkte mit ihren rund 34.000 Beschäftigten? X-Bricks will allem Anschein nach nur einen kleinen Teil der Filialen selbst weiter betreiben.

+++Real: Etliche Filialen werden dicht gemacht - DAS droht den anderen Märkten+++

Der Großteil soll jedoch an andere Händler wie Kaufland oder Edeka weiterverkauft werden. Aber auch Schließungen sind keinesfalls ausgeschlossen. Nach Informationen der „WAZ“ sollen allerdings weniger als 30 Real-Märkte vor dem Aus stehen. Zuletzt wurde noch über 40 Märkte spekuliert. Auch Verkleinerungen und Umgestaltungen stünden auf dem Plan von X-Brick.

--------------------------

Mehr Top-News:

--------------------------

Ein verbindlicher Vertragsschluss sei noch nicht erfolgt, hieß es in der Mitteilung. Auf beiden Seiten stehe die Genehmigung der kommerziellen Einigung durch die zuständigen Gremien noch aus. Zudem müssen die Kartell- und Aufsichtsbehörden den Verkauf noch genehmigen. (at, mit dpa)

 
 

EURE FAVORITEN