Porno: Experten warnen – das passiert, wenn du zu viele Sexfilme schaust

Porno schauen kann negative Folgen haben. Das haben Wissenschaftler herausgefunden. (Symbolfoto)
Porno schauen kann negative Folgen haben. Das haben Wissenschaftler herausgefunden. (Symbolfoto)
Foto: imago images / Waldmüller

Sex – Die schönste Nebensache der Welt. Wenn das gerade nicht geht, gibt es immerhin noch Pornos. Wissenschaftler haben jetzt allerdings herausgefunden, dass der Konsum der Sexfilme negative Auswirkungen haben kann.

Auf „The Conversation“ warnt die Promotionsstudierende der Neurowissenschaften Rachel Anne Barr regelrecht vor dem Konsum von Pornos.

Porno: Diese Folgen können die Filmchen haben

Wer über einen langen Zeitraum immer wieder Pornos schaut, könne sexuelle Disfunktionen entwickeln. Beispielsweise kann die Erektion oder der Orgasmus mit dem richtigen Partner ausbleiben. Auch die Bindung zum Partner könne nachlassen.

Einige Wissenschaftler ziehen Parallelen zwischen Pornokonsum und Drogenmissbrauch. Bei sexueller Stimulierung wird Dopamin ausgeschüttet, das oft auch als Glückshormon bezeichnet wird. Es hilft jedoch auch dabei, Erinnerungen und Informationen ins Gehirn zu programmieren. Wenn du beispielsweise Hunger oder Lust auf Sex hast, sorgt es dafür, dass du dich erinnerst, wie du diese Bedürfnisse stillen kannst.

Pornos können wie Suchtmittel wirken

Leute, die häufig Pornos schauen, wenden sich, wenn sie Lust verspüren, dadurch eher an Pornos als an einen Partner. Pornos verbinden sie direkt mit Lust und Befriedigung.

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Pornos wirken dabei wie Suchtmittel, da unnatürlich hohe Massen an Dopamin ausgeschüttet werden. Mit der Zeit stumpfen wir Menschen jedoch immer mehr ab, wodurch unser natürliches Belohnungssystem nicht mehr richtig reagiert. Manche Menschen haben deshalb Schwierigkeiten, mit ihrem echten Partner in Stimmung zu kommen und erregt zu werden.

Psyche kann unter hohem Pornokonsum leiden

Außerdem hat der Konsum von Pornos auf die Zuschauer häufig Nebenwirkungen wie depressive Symptome, eine niedrigere Lebensqualität und eine schlechtere psychische Gesundheit im Vergleich zu denjenigen, die keine Pornos schauen.

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Abstumpfung ist ein normaler Effekt

Außerdem hat die Studie herausgefunden, dass Leute, die viele Pornos, immer mehr und immer extremere und unkonventionellere Filme sehen wollen. Das Altbekannte reicht mit der Zeit nicht mehr aus.

Ein weiterer Effekt auf das Gehirn ist laut The Conversation das Schwinden des präfrontalen Cortex. Dieser Teil des Gehirns ist für die Impulskontrolle und Moral zuständig. Diesen Zustand erfährt man normalerweise in jüngeren Jahren, aber eben auch, wenn man häufig Pornos schaut.

Vielleicht gibt es ja manchmal eine bessere Alternative zum Porno. (lmd)

 
 

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