Netto: Kunde will sich über Angebote informieren – und wird richtig wütend: „Dann fahre ich da nicht hin“

Netto: Großer Ärger bei einem Kunden! (Symbolbild)
Netto: Großer Ärger bei einem Kunden! (Symbolbild)
Foto: IMAGO / localpic

Großer Unmut bei einem Netto-Kunden!

„Ob die kleinen Preise zurück sind, kann ich leider nicht feststellen“, schreibt er dem Discounter auf Facebook. Die „Kleinen Preise“ (beliebte Werbefiguren des Discounters Plus, den Netto 2019 übernahm) feierten Anfang des Jahres ihr Comeback. Unsere Redaktion berichtete <<<. Doch was genau ärgert den Kunden so sehr daran?

Netto: Kunde wütend – „Fahre keine zehn Kilometer durch die Gegend“

Ganz einfach: Der Kunde weiß nicht, für welche Produkte ein „kleiner Preis“ gilt – im fehlt der Netto-Prospekt mit den entsprechenden Informationen. „Früher gab es hier Prospekte, mittlerweile nicht mehr“, beschwert sich der Mann auf Facebook. Der Filiale habe er bereits Bescheid gesagt. „Der nächste Netto ist fünf Kilometer weg. Wenn ich nicht weiß, was es an Angeboten gibt, fahre ich keine zehn Kilometer durch die Gegend.“

+++ Netto-Kunde will nur einkaufen gehen – doch vor Ort kann er seinen Augen kaum trauen +++

Es dauert nicht lange bis sich Netto bei dem verärgerten Kunden meldet. „Tut uns leid, dass du unseren Prospekt nicht mehr erhältst“, schreibt der Discounter. „Wir würden dich bitten, dich in diesem Fall an unsere Service-Kollegen zu wenden, damit diese deiner Frage nachgehen können.“

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Das ist Netto:

  • Gründung 1928, Sitz in Maxhütte-Haidhof (Bayern)
  • drittgrößter Discounter in Deutschland nach Aldi und Lidl
  • knapp 4.300 Filialen
  • 75.000 Mitarbeiter
  • Umsatz 13,3 Milliarden Euro

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Bis dahin hat Netto aber noch einen Tipp für den Kunden: „Vielleicht hilft dir zunächst einmal der Blick in den Online-Prospekt.“ Doch damit stößt der Discounter auf taube Ohren.

Kunde: „Ich hasse Online-Prospekte“

„Ich hasse Online-Prospekte“, so die klare Antwort des Kunden. Und das meint der Mann offenbar sehr ernst: Als ihn ein anderer Facebook-User darauf anspricht, dass es ja dann sein eigenes Problem wäre, für das Netto nichts könne, entbrennt direkt eine heftige Diskussion.

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Jedoch richtet der Kunde abschließend noch ein paar weitere wütende Worte an Netto: „Es ist recht einfach. Ihr wollt eure Waren verkaufen. Wenn ich nicht weiß, was es gibt, fahre ich da nicht hin. Oder bauen wir euren Slogan ein bisschen um: Dann gehe ich halt nicht zu Netto.“ (at)

 
 

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