Netflix: „Squid Game“ und Co. – mit diesem Trick können Eltern ihre Kinder schützen

Die Netflix-Serie „Squid Game“ ist erst ab 16 Jahren freigegeben. Doch viele Jüngere schauen sie trotzdem.
Die Netflix-Serie „Squid Game“ ist erst ab 16 Jahren freigegeben. Doch viele Jüngere schauen sie trotzdem.
Foto: IMAGO / Hans Lucas / ZUMA Wire (Montage: DER WESTEN)

Seit Wochen ist die Netflix-Serie „Squid Game“ in aller Munde. Selbst auf Schulhöfen und Kitas wird darüber gesprochen – obwohl die Sendung erst ab 16 Jahre ist. Doch wie können Eltern ihre Kinder davor schützen?

In vermeintlichen Kinderspielen treten 456 Teilnehmer gegeneinander an. Wer alle Spiele schafft, gewinnt eine riesige Summe Geld. Wer disqualifiziert wird, stirbt. Das können Netflix-Zuschauer in neun etwa einstündigen Folgen bei der Serie „Squid Game“ aus Korea sehen.

Netflix: So richtest du den Jugendschutz ein

Doch nicht nur Erwachsene zieht die Serie magisch an. Auch Minderjährige sehen sie oder haben bereits Filmausschnitte davon gesehen. Auf Schulhöfen werden die Spiele nachgemacht. Es gibt bereits Verletzte.

Wie kann ich also mein Kind davor schützen? Erst einmal ist wichtig, dass das eigene Kind gar nicht die Möglichkeit hat, die Serie bei Netflix auszuwählen. Der Streamingdienst bietet dafür extra einen Jugendschutz an.

Bei der Erstellung eines neuen Netflix-Profils können Eltern nämlich auswählen, ob es für Erwachsene oder Kinder ist. So werden den Kleinen nur kindergerechte Serien wie „Paw Patrol“ oder „Peppa Wutz“ angezeigt.

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Das ist Netflix:

  • das Unternehmen wurde bereits 1997 gegründet
  • zunächst war es eine Online-Videothek, die Filme und DVDs versendete
  • mittlerweile hat Netflix 9400 Mitarbeiter (Stand 2020)
  • Netflix machte 2020 einen Umsatz von 25 Milliarden Dollar
  • in den vergangenen Jahren gab es immer mehr Eigenproduktionen wie „Das Damengambit“, „Stranger Things“ und „Haus des Geldes“

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Doch Teenies wollen natürlich nicht nur Zeichentrick-Serien bei Netflix konsumieren. Dafür gibt es noch eine bessere Einstellung. So können die angezeigten Inhalte nach der Freiwilligen Selbstkontrolle (FSK) angezeigt werden. Es gibt insgesamt fünf Freigabestufen: keine Jugendfreigabe (FSK 18), FSK 16, FSK 12, FSK 6 und ohne Altersbeschränkung (FSK 0).

Netflix: Nur einzelne Titel blockieren

Die können bei Netflix ausgewählt werden. Das ist jedoch nicht bei der App möglich. Dafür muss die Website netflix.com besucht werden. Logge dich dafür ein, dann gehst du auf „Profile verwalten“, dann klickst du auf den Stift über dem Profilbild.

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Dort findest du den Punkt „Einstellungen zur Altersfreigabe“ und „bearbeiten“. Du wirst dann erneut nach deinem Passwort gefragt und kannst dann für jedes Profil auswählen, ab welcher FSK Serien und Filme gestreamt werden können. Auch kannst du eine PIN festlegen, damit deine Kinder keinen Zugriff auf dein eigenes Profil haben.

Willst du deinen Kindern bei Netflix mehr Freiheiten geben, kannst du auch einfach nur einzelne Titel sperren. Diesen Punkt findest du ebenfalls bei der Kindersicherung.

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Achtung: Diese Einstellung ist neu. Bei einigen Nutzern wird es noch nicht angezeigt. Netflix schreibt dazu: „Das Gerät muss möglicherweise aktualisiert werden, um die aktualisierten Einstellungen zu übernehmen. So aktualisieren Sie Ihr Gerät: Wechseln Sie in ein anderes Profil und wieder zurück in das Ausgangsprofil. Oder loggen Sie sich auf Ihrem Gerät aus und loggen Sie sich anschließend wieder ein.“ (ldi)