München: Mann wird in Zug kontrolliert – als Polizisten seinen Namen hören, sind sie sprachlos

Ticket-Kontrolle bei München: Ein Mann gibt dabei eine seltsame Personalie an. (Symbolbild)
Ticket-Kontrolle bei München: Ein Mann gibt dabei eine seltsame Personalie an. (Symbolbild)
Foto: dpa

Rosenheim. Eine Ticketkontrolle der besonderen Art erlebten Kontrolleure am Mittwoch in einem Zug in München.

Dass die Zugbegleiter hin und wieder einen Fahrgast ohne Ticket erwischen, gehört zu ihrem Job dazu. Wie ein Schwarzfahrer (21) dabei die Frage nach seinem Namen beantwortet hat, sorgte allerdings für fassungslose Gesichter.

Bei München: Mann ohne Fahrschein

Der 21-Jährige wollte am Mittwoch von München nach Wien mit dem Zug fahren. Blöd nur, dass er zuvor keinen Fahrschein gelöst hatte. Die Zugbegleiter boten ihm an, ein Ticket nachzulösen – doch auch das kam für ihn nicht in Frage.

Die Mitarbeiter hatten also keine andere Wahl als ihn am nächsten Bahnhof der Bundespolizei zu übergeben. Auch das gefiel dem Reisenden nicht: Als die Beamten seine Personalien aufnahmen, soll er sie zunächst nach Strich und Faden beleidigt haben und dann auch noch aggressiv geworden sein.

Schwarzfahrer mit Gottkomplex

Schließlich händigte er seine Dokumente unter lautstarkem Protest doch noch aus. Als er dann seine Personalien angab, waren die Beamte erstmal fassungslos, wen sie da vor sich haben sollten.

Und zwar sei er niemand Geringeres als Gott, behauptete der Mann. Und deswegen müsse er natürlich auch nicht machen, was die Polizei von ihm verlange.

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Am Ende tat er doch, wie von ihm verlangt – wenn auch mit Widerwillen. Die Beamten nahmen den 21-Jährigen mit auf die Dienststelle, wo er weiterhin Beleidigungen ausrief und herumpöbelte.

Vom Zug ins Gefängnis

Weil die Sachlage in diesem Fall mehr als eindeutig war, beantragten die Polizisten direkt ein beschleunigtes Verfahren beim Amtsgericht in Rosenheim gegen den Schwarzfahrer. Der Richter verurteilte den 21-Jährigen wegen Leistungserschleichung und Beleidigung zu einer Geldstrafe von 1200 Euro.

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Weil der Mann das Geld nicht aufbringen konnte, endete seine Reise nicht wie geplant in Wien, sondern im Gefängnis. Dort sitzt der Mann die nächsten 120 Tage seine Strafe ab. (vh)

 
 

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