München: Mann kommt aus Rewe-Filiale – dann der Riesen-Schock

Als ein Mann aus einer Rewe-Filiale in München kommt, muss er Schreckliches feststelllen (Symbolbild).
Als ein Mann aus einer Rewe-Filiale in München kommt, muss er Schreckliches feststelllen (Symbolbild).
Foto: imago/Manfred Segerer

Eigentlich wollte Özgür Günes nur kurz bei Rewe einkaufen gehen. Doch als der Mann aus München aus der Filiale kommt, folgt der Schock.

Denn Özgür Günes war nicht alleine einkaufen. Seinen Zwergpudel „Schoki“ hatte er vor dem Supermarkt in München warten lassen – ohne ihn anzuleinen. Und der war plötzlich verschwunden.

München: Mann hat einen schlimmen Verdacht

Laut Günes höre sein Hund normalerweise aufs Wort und würde, wenn nötig, stundenlang auf sein Herrchen warten. „Ich war mir sicher, dass er nicht einem anderen Hund nachgelaufen ist“, sagt der 39-Jährige der „Abendzeitung München“.

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Das ist die Stadt München:

  • erstmals 1158 urkundlich erwähnt
  • Landeshauptstadt von Bayern, wird zu den Weltstädten gezählt
  • mit rund 1,5 Millionen Einwohnern die drittgrößte Stadt Deutschlands
  • besteht aus 25 Stadtbezirken
  • Oberbürgermeister ist Dieter Reiter (SPD)

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Sein Verdacht: Jemand habe „Schoki“ entführt. Also setzte er sich Zuhause gemeinsam mit seiner Frau Nilay an den Computer. Die 32-jährige Münchnerin entdeckte den Zwergpudel dann auf der Internetplattform deine-tierwelt.de.

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In der Verkaufsanzeige wurde der Hund mit dem dunklen, schokoladenfarbenen Fell als elf Monate alter Welpe angeboten. Für 1.300 Euro sollte er vom „Besitzer“ abgegeben werden. Eine dreiste Lüge, denn eigentlich ist „Schoki“ bereits neun Jahre alt.

Mann erstattet Anzeige bei der Polizei München

Sofort erstattete Özgür Günes Anzeige bei der Polizei. Außerdem bat der Mann einen befreundeten Polizisten um Hilfe. Über unterschiedliche Fake-Profile nahmen sie Kontakt zu der Verkäuferin auf.

„Die Frau war sehr misstrauisch, sie hat sich zwischendurch nicht mehr gemeldet“, erzählt der 39-Jährige der „Abendzeitung München“. Doch irgendwann habe sie einem Termin zur Übergabe des Hundes zugestimmt.

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Gemeinsam mit der Polizei tauchte er dann bei der 52-jährigen Entführerin aus der Blumenau auf. Die Beamten nahmen sie umgehend fest. Gegen die Frau wird nun wegen Diebstahls ermittelt.

Diebin aus München hatte Geldprobleme

Laut „Abendzeitung München“ handelt es sich bei der Diebin nicht um eine skrupellose Tierhändlerin. Vielmehr habe die 52-Jährige aus München Geldprobleme und habe während der Corona-Pandemie ihren Job verloren.

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Ob diese Umstände eine solche Tat rechtfertigen? Wohl kaum. (mk)