München: Mann kauft sich Porsche – was dann passiert, hätte er nicht für möglich gehalten

München: Wetten, das wusstest du noch nicht über die bayerische Landeshauptstadt?
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München. Im Mai 2018 kaufte sich ein Mann einen Porsche und machte sich daraufhin mit Freunden auf den Weg zu dem Verkäufer in Heilbronn, um den Sportwagen abzuholen. Anschließend fuhr der frisch gebackene Porsche-Besitzer mit seinem neuen Auto zurück nach München.

Doch die Fahrt ging nicht lange gut. Was dann passierte, hätte er nicht für möglich gehalten.

München: Mann kauft Porsche, dann wird er völlig überrascht

Der Porsche 911 Turbo war gerade einmal wenige Stunden im Besitz des Mannes, als er am Abend noch eine kleine Spritztour mit seinem neuen Auto machen wollte. Dabei geriet er jedoch ins Visier der Polizei München, welche ihn schließlich auch zur Kontrolle anhielt.

Wie sich herausstellte, war etwas mit den Papieren nicht in Ordnung. Also beschlagnahmten die Beamten den gebraucht gekauften Porsche wegen des Verdachts der Hehlerei. Darüber berichtet die „Süddeutsche Zeitung“.

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Nach mehreren Monaten gaben Polizei und Staatsanwaltschaft den Wagen schließlich wieder frei – mit dem Ergebnis, dass keine strafbaren Taten vorlagen. Doch als der Porsche-Besitzer sein Auto wieder an sich nahm, bemerkte er, dass es ihm zufolge Beulen und Kratzer an der Motorhaube sowie an der Stoßstange aufwies, die hintere Stoßstange abgerissen war und die Fußmatten im Innenraum aufgeschnitten und eingerissen waren.

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Das ist die Stadt München:

  • erstmals 1158 urkundlich erwähnt
  • Landeshauptstadt von Bayern, wird zu den Weltstädten gezählt
  • mit rund 1,5 Millionen Einwohnern die drittgrößte Stadt Deutschlands
  • besteht aus 25 Stadtbezirken
  • Oberbürgermeister ist Dieter Reiter (SPD)

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Vorfall aus München landet vor Gericht

Der Fall um den für 68.700 Euro gekauften Porsche landete vor Gericht. Dort sagt der Anwalt des Klägers: „Die Polizei war sich wohl so sicher, etwas zu finden, dass sie keinerlei Rücksicht genommen hat.“

Der Porsche-Besitzer verlangt daher jetzt vom Freistaat Bayern 8.400 Euro für die Reparatur, macht eine Wertminderung geltend sowie Kosten für ein Gutachten und den Rechtsanwalt. Der Beklagte bestreitet hingegen, dass die Schäden durch die Polizeibeamten entstanden sind.

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Und so muss der Kläger beweisen, dass sein Auto bei der Beschlagnahme einwandfrei war und erst danach zu Schaden gekommen ist. Zwar gibt er an, dass er den Porsche gemeinsam mit seinen Freunden am Tag des Kaufs überprüft hätte, zudem lag zu dem Zeitpunkt ein nur vier Tage altes TÜV-Gutachten vor, das ebenfalls nur auf kleine Mängel hinweist.

Dennoch hat der Mann einen Steinschlag an der Windschutzscheibe schon aus seiner Forderung genommen, weil unklar ist, ob der nicht schon vor der Beschlagnahme vorhanden war.

Die Chancen für den Mann stehen also schlecht. Der zuständige Richter hat bereits einen Vergleichsvorschlag von 3.000 Euro gemacht. Und der Anwalt des Klägers sagt, er würde nicht ausschließen, den Vorschlag anzunehmen. Vom Anwalt des Freistaats hieß es währenddessen, er werde das „ergebnisoffen diskutieren“.

Sollten beide Seiten innerhalb von vier Wochen keine Einigung gefunden haben, wird das Gericht entscheiden, wie die „Süddeutsche Zeitung“ schreibt. (nk)

 
 

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