München: Oktoberfest 2020 fast „ausgeschlossen“ – doch jetzt kursiert DIESE krasse Idee

Ob die Wiesn dieses Jahr in München stattfinden werden? Das ist mehr als fraglich.
Ob die Wiesn dieses Jahr in München stattfinden werden? Das ist mehr als fraglich.
Foto: imago images / Arnulf Hettrich

München. Ein Maß Bier, Weißwurst und Dirndl – ein Muss beim Oktoberfest in München. Wegen des grassierenden Coronavirus ist aber fast ausgeschlossen, dass die Wiesn in diesem Jahr stattfinden werden. Doch es gibt eine krasse Idee, wie das Volksfest in München doch stattfinden kann.

Wie die „Bild“ berichtet, hält der Arzt und Virologe Alexander Kekulé das Fest in München für ausgeschlossen. Das Coronavirus nahm, so geht man davon aus, seinen Lauf während des Karnevals in NRW und breitete sich in ganz Deutschland aus.

München: Oktoberfest nur für Münchner und Freunde?

Bei etwa sieben Millionen Besuchern auf dem Oktoberfest ist eins klar: Es bietet die perfekte Brutstätte für Corona. Die Stadt München will im Juni entscheiden, ob die Wiesn wie geplant stattfinden dürfen. Jetzt macht allerdings eine Idee die Runde, wie man das Fest retten könnte.

Schausteller-Chef Edmund Radlinger fordert: „Lasst uns eine Wiesn nur für Münchner und Freunde aus der Umgebung machen.“ Bei einigen Wirten kommt die Idee gut an, es gibt aber auch Bedenken: „Die Idee ist toll. Man muss aber überprüfen, ob die Kosten für Aufbau und Sicherheit bei 'nur' 25 Prozent der Besucher tragbar sind.“

Ebenfalls Gedanken machen sie sich um die Einlasskontrolle an den Fest-Toren in München. Denn bei dieser Variante müsse man überprüfen, ob die Besucher auch wirklich aus München kommen – das könnte sich als schwierig gestalten.

München: Idee kommt nicht gut an

Die Stadt München soll kein Freund der Idee sein. Noch bleibt es aber bei der regulären Vorbereitung des Oktoberfestes. Auch die Menschen aus München sehen es skeptisch. In den sozialen Netzwerken wird das Ganze heiß diskutiert.

Hier einige Kommentare:

  • „Wer soll das Kontrollieren? Die Gefahr ist viel zu groß bei solchen Veranstaltungen, ob für Münchner oder anderen Gästen.“
  • „Absage ist die einzige Option.“
  • „Unglaublich, dass man darüber überhaupt nachdenkt! Dann wären ja alle derzeitigen Maßnahmen ad absurdum geführt und man würde grob fahrlässig den ‚Supergau‘ in Kauf nehmen. Da muss man kein Virologe sein, um das Ausmaß der Neuinfektionen zu erahnen.“
  • „Bayern als Virenzentrum im Herbst die zweite Welle anstoßen?! Geht nicht. So sehr ich mir persönlich die Wiesn wünschen würde.“

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Die Politik ist scheint auch nicht sehr zuversichtlich zu sein. Katrin Habenschaden (Die Grüne): „Ob im Jahr 2020 überhaupt noch Großveranstaltungen stattfinden können, und dann noch in einer Dimension wie bei der Wiesn, das halte ich für sehr fraglich.“

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Sie mahnt die Stadt München dazu an, schon jetzt an eine Absage für das Oktoberfest zu denken. Sie sagt zu „Bild“: „Sollte die Wiesn abgesagt werden, wird der finanzielle Schaden für München immens sein.“ (ldi)

 
 

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