München: Mann will gefährlichen Inhalt seiner Tasche an Passanten verkaufen – nur die Polizei kann ihn stoppen

An einer Bahn-Station in München bietet ein Mann gefährliche Gegenstände zum Verkauf an. (Symbolbild)
An einer Bahn-Station in München bietet ein Mann gefährliche Gegenstände zum Verkauf an. (Symbolbild)
Foto: imago images / Michael Kneffel

München. In München hat ein Mann mit Angeboten aus seiner Tasche Passanten in Angst und Schrecken versetzt. Am Montag gingen gleich zwei Notrufe bei der Polizei ein.

Der erste Anruf erreichte die Polizei München gegen 20.30 Uhr: Ein Zeuge meldete einen unbekannten Mann, der an der Hans-Jakob-Straße mit gefährlichen Gegenständen unterwegs war und damit hantierte. Der Zeuge verlor den Mann jedoch aus den Augen. Wenig später schilderte eine weitere Person eine ganz ähnliche Beobachtung

München: Leitstelle stoppt U-Bahn

Vor Ort konnte die Polizei München den Unbekannten nach dem ersten Anruf nicht finden. 15 Minuten später ging wieder ein Notruf ein. Wieder wurde der Mann mit dem ominösen Koffer gesichtet. Diesmal sah ihn ein Zeuge in der U-Bahn-Linie 2. Beide Anrufer berichteten von Dingen, die wie ein Sturmgewehr aussahen. Die soll er in einer Gitarrentasche mit sich herumgetragen haben.

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Das ist München:

  • München ist die Hauptstadt von Bayern
  • Etwa 1,4 Millionen Menschen leben dort
  • In München gibt es 25 Stadtbezirke
  • Der Name München stammt aus dem Althochdeutschen und bedeutet „bei den Mönchen“
  • München in Bayern ist vor allen für das Oktoberfest und das Tragen von Trachten bekannt

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Im Untergeschoss des U-Bahnhofes Sendlinger-Tor-Platz hielt die Leitstelle de Verkehrsgesellschaft in München die Bahn an. Etliche Einsatzfahrzeuge der Polizei machten sich auf dem Weg dorthin.

Und tatsächlich trafen sie dort auf den beschriebenen Mann. Was er in seinen Taschen hatte, war einfach schockierend: Es stellte sich heraus, dass er drei nicht schussfähige Langwaffen mit sich trug. Die soll er Passanten gezeigt und sogar zum Verkauf angeboten haben. Der 36-Jährige aus München wurde umgehend festgenommen.

Nach der Vernehmung auf der Polizeiinspektion wurde er jedoch wieder freigelassen. Die Waffen wurden sichergestellt.

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Nun wird ermittelt, wo der 36-Jährige die Waffen herhat. Außerdem bekam er eine Anzeige wegen des Verstoßes des Führens von Anscheinswaffen. (ldi)

 
 

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