München: Junge Frau bekommt Baby mit Mundschutz – das hat schlimme Konsequenzen

Eine Frau musste in München mit einer Atemschutz-Maske ihr Baby auf die Welt bringen. (Symbolbild)
Eine Frau musste in München mit einer Atemschutz-Maske ihr Baby auf die Welt bringen. (Symbolbild)
Foto: imago images / ZUMA Wire

Frauen, die während der Corona-Krise ein Kind bekommen, haben es wirklich nicht leicht. Vor allem eine Frau aus München hat mit der aktuellen Situation zu kämpfen. Sie muss sogar einen Mundschutz bei der Geburt ihres Babys tragen. Das hat für die frische gebackene Mutter aus München schlimme Konsequenzen.

„Schwanger sein, ist zurzeit kein Spaß“, sagt Claudia Nasahl, stellvertretende Leiterin bei Donum Vitae, gegenüber dem „Münchner Merkur“. In München bietet das sechsköpfige Team Rat für Hilfesuchende an.

München: „Familie hatte sich eigentlich auf das Kind gefreut“

Nasal berichtet von einem schlimmen Schicksal einer Mutter. Ein Gynäkologe hatte sie gebeten, der jungen Frau, Anfang 20, zu helfen. Sie leidet unter Depressionen und Panikattacken. „Ihre Familie hatte sich eigentlich auf das Kind gefreut.“ Doch die Geburt war alles andere als schön.

Denn im Kreißsaal musste die junge Frau ein Mundschutz tragen. Sie bekam während der starken Wehen Atemnot und Erstickungsangst. „Der Mundschutz wurde zwischendurch abgenommen. Als sie schrie, aber dann wieder aufgesetzt wegen der Tröpfchen.“

Die Geburt stoppte. Das Kind wurde schließlich mit der Saugglocke auf die Welt geholt. Nasahl erzählt: „Nach dieser Erfahrung konnte die Klientin nicht stillen und will nie wieder ein Kind bekommen.“ Sie erlitt ein Trauma.

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Das ist München:

  • München ist die Hauptstadt von Bayern
  • Etwa 1,4 Millionen Menschen leben dort
  • In München gibt es 25 Stadtbezirke
  • Der Name München stammt aus dem Althochdeutschen und bedeutet „bei den Mönchen“
  • München in Bayern ist vor allen für das Oktoberfest und das Tragen von Trachten bekannt

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Auswirkungen auf die Mutter-Kind-Bindung

Die Trauma-Therapeutin befürchtet Gefahren für die Zukunft: „Diese Erfahrung ist ein Einzelfall, doch es wird deutlich, dass sich durch die Corona-Krise Beziehungen und Bindungen verändern.“ So ein Vorfall sowie Angst und Zwänge könnten lebenslange Auswirkungen auf die Mutter-Kind-Bindung haben.

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Ebenfalls schwer ist für werdende Mütter, dass ihr Partner entweder gar nicht oder nur, wenn die Wehen regelmäßig und kräftig kommen, bei der Entbindung dabei sein dürfen. Zeigt ein Vater aber Corona-Symptome, gibt es Probleme.

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„Im Zweifel entscheiden die Ärzte und Hebammen. Garantien für den Ablauf, gibt es nicht“, sagt Nasahl gegenüber dem „Münchner Merkur“. (ldi)

 
 

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