München: Irre Studie vorgestellt – DAS soll jetzt gegen Covid-19 helfen

Eine neue Studie soll nun Corona-Patienten retten. (Symbolbild)
Eine neue Studie soll nun Corona-Patienten retten. (Symbolbild)
Foto: imago images

Es klingt wie Science Fiction. Soll aber schon ab Montag in Deutschland Realität sein. Forscher aus München haben eine Studie vorgestellt, in der ein kleiner Chip im Ohr Coronavirus-Patienten im Notfall das Leben retten soll.

Worum geht es konkret? Nicht jeder Mensch, der sich mit dem Coronavirus infiziert hat, muss gleich ins Krankenhaus. Viele Patienten begeben sich in die häusliche Quarantäne. Der Nachteil: Die Menschen sind dort auf sich allein gestellt.

München: Corona-Studie soll Leben retten

Was also, wenn plötzlich ein Notfall eintritt und dringend ärztliche Hilfe gefragt ist? Da soll zukünftig der kleine Chip im Ohr aus München helfen. Dieser misst alle 15 Minuten die wichtigsten Vitalwerte im Ohr. Die Informationen werden dann verschlüsselt an ein Klinikum übertragen, wo sie 24 Stunden am Tag überwacht werden.

So kann im Notfall der Rettungsdienst alarmiert oder ein Untersuchungstermin vereinbart werden. Der Leiter der Studie, Professor Dr. Schmidt erklärte RTL: „Die Corona-Infektion läuft typischerweise in zwei Phasen ab. Die erste Phase kann sehr mild sein, 90 Prozent der Patienten sind danach auch schon wieder gesund. Aber bei 10 Prozent der Patienten kommt es so ab dem 7. bis 10. Tag zu einer drastischen Verschlechterung. Das heißt: Innerhalb weniger Stunden kann sich der Zustand wesentlich verändern und in eine lebensbedrohliche Situation umschlagen.“

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Besonders ältere Patienten sind gefährdet

Dies sei besonders bei älteren Patienten gefährlich, die ihre Lage nicht immer richtig einschätzen könnten. „Bei diesen Patienten erwarten wir, dass wir schneller sind als ihr Selbstgefühl“, so Schmidt.

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Die Studie startet am Montag am Klinikum München. Zunächst werden 1200 Freiwillige über 60 Jahren mit dem Chip ausgestattet. Die Studie ist zunächst auf zwei Wochen ausgelegt.

 
 

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