München: Biergarten-Ansturm trotz Corona – unfassbar, was einige Gäste HIER bringen

Das Wetter spielt mit und das Bier ist kühl – so ein Biergarten ist schon fein. Doch einige Gäste ziehen eine dreiste und letztlich gefährliche Masche ab (Symbolfoto)
Das Wetter spielt mit und das Bier ist kühl – so ein Biergarten ist schon fein. Doch einige Gäste ziehen eine dreiste und letztlich gefährliche Masche ab (Symbolfoto)
Foto: Angelika Warmuth/dpa

München. DAS ist ja mal eine richtig dreiste Masche in München!

Das Coronavirus wütet leider noch immer auf der Welt, bislang sind weltweit rund 16,8 Millionen infiziert worden, mehr als 660.000 Personen an den Folgen von Covid-19 gestorben. Auch in Deutschland herrscht Angst vor einer zweiten Welle, besonders für die hiesige Wirtschaft wäre ein erneuter Lockdown eine Katastrophe.

Ende der Maskenpflicht: Deutsche sind gespalten
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Um überhaupt die Tür für Kunden und Gäste öffnen zu dürfen, ist es verpflichtend für die Betreiber von Kneipen und Biergärten geworden, ihre Gäste „festzuhalten“, um eine mögliche Infektion rückverfolgen zu können. Das gilt auch für den Biergarten Andechser Bräustüberl in München.

München: Biergarten kontrolliert Ausweise – weil einige Gäste DAS machen

Schon am Eingang müssen die Gäste ihre Ausweise zeigen. Der Grund ist völlig verstörend und schlicht unfassbar.

Der Biergarten-Sprecher, Martin Glaab, erklärt in „Bild“: „Viele Jugendliche tragen falsche Namen in die Kontaktbögen ein. So können im Falle des Falles aber die Infektionsketten nicht optimal verfolgt werden. Da uns extrem daran gelegen ist, den Besuchern und Mitarbeitern vollste Sicherheit zu schaffen, überprüfen wir mit Mitarbeitern und einem externen Sicherheitsdienst die Ausweise.“

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Das ist die Stadt München:

  • erstmals 1158 urkundlich erwähnt
  • Landeshauptstadt von Bayern, wird zu den Weltstädten gezählt
  • mit rund 1,5 Millionen Einwohnern die drittgrößte Stadt Deutschlands
  • besteht aus 25 Stadtbezirken
  • Oberbürgermeister ist Dieter Reiter (SPD)

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Kunden würden Verständnis für Maßnahme zeigen

Immerhin würden die meisten Besucher diese Maßnahme mit Verständnis aufnehmen. Glaab weiter: „Wir erklären freundlich, warum korrekte Daten wichtig für alle sind. Da hat man abends eine trockene Zunge, aber es funktioniert gut.“

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Angela Inselkammer, Präsidentin der DEHOGA Bayern, kennt das Problem. Sie gegenüber „Bild“: „Ich höre oft davon, dass Gäste falsche Namen in die Bögen eintragen. Das ist unverantwortlich, denn da fehlt die Ernsthaftigkeit im Umgang mit dem Corona-Virus. Ich kann nur alle bitten, da nicht zu tricksen.“

Einige tragen sich als Manuel Neuer oder Markus Söder ein

Kurios, aber auch ärgerlich: Gäste würden immer wieder Promi-Namen wie Manuel Neuer oder Markus Söder eintragen.

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Dabei gilt schon auf dem Parkplatz das Einhalten des Mindestabstands. So stehe laut „Bild“ auf Infotafeln: „Auch zwischen den Fahrzeugen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten.“

Na, dann – prost! (mg)

 
 

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