Mord an Walter Lübcke: Nächste Kehrtwende – Stephan E.: „Ich habe geschossen“

Der Hauptverdächtige im Mord an Walter Lübcke hat vor Gericht gestanden.
Der Hauptverdächtige im Mord an Walter Lübcke hat vor Gericht gestanden.
Foto: Boris Roessler/dpa

Der Hauptverdächtige im Mordfall des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke, Stephan E., hat vor dem Oberlandesgericht Frankfurt am Main den Mord gestanden: „Ich habe geschossen“. Das ließ der 46-Jährige von seinem Anwalt erklären.

Mord an Walter Lübcke: Stephan E. gesteht Tat

E. zeigte Reue für den Mord und richtete sich mit den Worten „Was ich und H. Ihnen angetan haben, wird immer unentschuldbar bleiben“ an die Familie von Walter Lübcke.

Der Hauptangeklagte bezog damit auch seinen mitangeklagten mutmaßlichen Komplizen Markus H. ein und sagte weiter: „Was wir getan haben, war falsch.“

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„Niemand sollte sterben, weil er eine andere Meinung hat“, so die weitere Aussage des Hauptangeklagten. Er habe sich von „falschen Gedanken“ leiten lassen und übernehme dafür die Verantwortung. Weiter bezeichnete er die Tat als „feige und grausam“.

Weitere Verhandlungstage für Aussage angesetzt

E. hatte bereits kurz nach seiner Festnahme den Mord gestanden. Dabei gab er an, alleine gehandelt zu haben. Wenig später widerrief er seine Aussage jedoch.

Insgesamt sind drei Verhandlungstage für die Aussage von E. angesetzt. (dv, nk mit dpa)

 
 

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